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Aktualisiert am 14.10.2017


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Kirchenchor auf Schusters Rappen unterwegs

Susanne Klein / 15.08.2017


Am Samstag, 12.08.2017, trafen sich 22 SängerInnen, inaktive Mitglieder des KCO und ihre Gäste am Bürgerhaus, um eine Wanderung „um Ockfen“ zu starten. Leider hatte Petrus sein Versprechen, gutes Wetter zu bestellen, nicht wahr gemacht (oder vergessen?), nichtsdestotrotz machte sich die Gruppe in entsprechender Regenkleidung und ausgestattet mit Regenschirmen auf den Weg durch die Weinberge und an der Domäne vorbei mit dem Etappenziel: Bismarcktürmchen. Unterwegs begleitete uns Reinhold Hierlmeier und erzählte von den erdgeschichtlichen Umwälzungen, denen der Ockfener Bann unterworfen war (und auch immer noch unterworfen ist). Am Bismarcktürmchen fand sich auf wundervolle Weise ein Auto vor, bestückt mit Sekt und Brioche; allen teilnehmenden Wanderern mundete das kleine französische Frühstück. Nachdem Herr Hierlmeier noch weitere interessante Aspekte zu der landschaftlichen Gestaltung durch Erosion, Fluss-Umbettungen u.v.m. erzählt hatte, ging die Wanderung Richtung Schodener Berg weiter. Und – o Wunder – der Regen ließ nach, so dass die Gruppe nun frohen Mutes sich rechter Hand zurück Richtung Ockfen bewegte. Das nächste Etappenziel hieß nämlich Heppenstein. Alle waren von der sich den Augen darbietenden Fernsicht (auch der Wetterbesserung geschuldet) überwältigt, so dass die Teilnehmer durch einen nahenden „Waldschrat“ überrascht wurden. Grün gewandet, mit Blättern behangen, grüne zottelige Haare – erst auf den zweiten Blick konnte im Waldschrat Gerhard Klein ausgemacht werden. Und er hatte natürlich etwas für Herz und Magen dabei: Flieten, Obstler und Pfirsichlikör. Es schmeckte vorzüglich, zumal es für alle Teilnehmer eine wahre Überraschung war.


Frisch gestärkt konnte die Gruppe nun den geologischen Ausführungen zur Erdgeschichte von Herrn Hierlmeier folgen. Danach wanderten die Teilnehmer unterhalb des Bocksteins weiter Richtung Hinter Dollbüsch. Der Weg war zwar nur für geübte Wanderer zu gehen, trotzdem kamen Alle heil auf dem Weg in Richtung Angelweiher an. Am Angelweiher brannte schon ein Grillfeuer, von Günter Kleutsch fachmännisch entzündet und unterhalten. Doch zuvor konnten die Teilnehmer sich noch an Kaffee und Kuchen gütlich tun. Rasch waren Schwenker aufgelegt und dank des exzellenten Feuers auch bald „durch“, so dass zu Tisch gebeten werden konnte. Die Damen des Vorstandes hatten noch verschiedene Salate zubereitet. Kaplan Jonas Weller – noch der Präses des Kirchenchores – kam just passend zum Essen zur Gruppe dazu. Es wurde viel erzählt und gelacht und gesungen. Gegen 20.00 Uhr löste sich die Gesellschaft peu à peu auf. Der verbliebene Vorstand räumte noch gemeinsam auf und dann – kam der Dirigent Jörg Thomas doch noch zum Angelweiher. Rasch wurde auch ihm noch aufgetischt. Dann gingen/fuhren alle müde, aber auch froh und gut gelaunt nach Hause. Fazit: Trotz des anfänglichen Regens eine gelungene Wanderschaft, eine tolle Gemeinschaft sowie „gudd gess un getrunk“.


Bilder: Günter Kleutsch

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Von Maria an die Hand nehmen lassen

Bistum Trier / 15.05.2017

Ockfen feiert 100. Jahrestag der Marienerscheinungen in Fatima


Ockfen – Im portugiesischen Fatima hat Papst Franziskus am 100. Jahrestag der Marienerscheinung die beiden Seherkinder Jacinta und Francisco heiliggesprochen. Auch in der Gemeinde Ockfen an der Saar haben die Menschen des besonderen Ereignisses an jenem 13. Mai 1917 gedacht und mit Weihbischof Jörg Michael Peters ein Pontifikalamt mit einer Lichterprozession zur Fatima-Kapelle gefeiert.

Sie haben sich mächtig ins Zeug gelegt, die 66-jährige Fatima-Tradition hier am Ort zum 100. Jahrestag der Erscheinung der Gottesmutter in Fatima würdig zu begehen“, sprach Weihbischof Peters den Organisatoren und allen Beteiligten zu Beginn des Festabends ein Lob aus. Zusammen mit Pfarrer Georg Goeres, Kaplan Jonas Weller und Diakon Vinzenz Geltz feierte der Bischof den Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Valentin, wo er eine Pilgerkerze weihte. Als Pilger seien die Menschen auch heute unterwegs, folgten damit einem Aufruf des Papstes, sich der Hirtenkinder Jacinta und Francisco und ihrer Cousine Lucia zu erinnern, denen sich die Gottesmutter als Lichtgestalt gezeigt habe. Die drei Kinder seien „an der Hand Marias in einer düsteren Zeit zu Boten der Hoffnung und der Liebe geworden“, sagte Peters. Gerade in der heutigen Zeit bleibe es eine Herausforderung, sich der Botschaft Jesu zu stellen. Wer sich Maria anvertraue - der Frau, die in Gottes Heilsplan eine besondere Stelle innehat - dessen Leben verändere sich tief und grundlegend, gab Weihbischof Jörg Michael Peters seine Überzeugung weiter.

Die lebendige Beziehung zu Jesus Christus zeige den direkten Weg zu Gott. Dabei habe der Glaube aber nichts gemein etwa mit dem Ersparten auf der Bank, sagte der Weihbischof. Glaube müsse gepflegt werden und brauche den täglichen Einsatz. Immer wieder sei der Weg herausfordernd und neu. „Der sicherste Halt aber wird verheißen in der Freundschaft und im Vertrauen auf Jesus.“ Und so ermutigte der Weihbischof, sich „von Maria an die Hand nehmen zu lassen und zu Boten der Liebe zu werden“.

Von der Ockfener Pfarrkirche St. Valentin aus machen sich die Pilger auf den Weg zur Fatima-Kapelle.

Im Anschluss an den Festgottesdienst, der musikalisch durch einen Gemeinschaftschor von Sängern aus Ockfen, Irsch und Beurig unter Leitung von Jörg Thomas und Organist Edwin Fell gestaltet wurde, machte sich die Gemeinde in einer Lichterprozession auf den Weg zur Fatima-Kapelle. Begleitet von Feuerwehr und Musikverein Ockfen zogen Frauen, Männer und Kinder mit Kerzen in den Händen singend und betend durch den Ort und den mit Kerzenlicht erleuchteten Waldweg hinauf zur kleinen Kapelle. 1961 hatten die Eheleute Anna und Peter Pütz diese errichtet. „Schlimmes hatten unsere Eltern im Krieg erlebt. Nur Maria konnte noch helfen. Aus Dankbarkeit für diese Hilfe steht die Kapelle“, berichteten Elisabeth Pütz und Maria Müller, ältestes und jüngstes der sechs Kinder des Ehepaars. Sehr bewegt nahmen die beiden Frauen an der Andacht zu Ehren der Gottesmutter von Fatima teil. „Seit Kindertagen spielt Maria in unserem Leben eine große Rolle. Sie ist die Einzige, die in der Not wirklich helfen kann“, sind die beiden Frauen nach wie vor überzeugt.

Bilder Günter Kleutsch / weitere Bilder von Jens Diercks

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Neue Wehrführung in Ockfen

Frank Budinger / 09.04.2017

Anfang März trafen sich die Kameradin und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Ockfen zur Neuwahl der Wehrführung. Die Wahl wurde notwendig, da der bisherige Wehrführer Bernd Kirf das Amt aus Altersgründen nicht mehr ausüben wollte. Er bleibt der Wehr aber weiterhin als aktiver Kamerad erhalten. Bei der durch den Verbandsgemeindewehrleiter Bernhard Hein geleiteten und durchgeführten Wahl stellte sich Walter Merz als einziger Kandidat zur Verfügung. In geheimer Wahl wurde Walter Merz einstimmig durch die stimmberechtigten Anwesenden zum neuen Wehrführer gewählt und nahm die Wahl an. Die offizielle Verpflichtung erfolgt später durch den Bürgermeister der Verbandsgemeinde Saarburg.

Auch beim Förderverein „St. Florian“ Freiwillige Feuerwehr Ockfen wurde neugewählt. Der bisherige Amtsinhaber Bernd Kirf trat auch hier nicht mehr zur Wahl an. Bei der Wahl wurde zum 1. Vorsitzenden Frank Budinger; 2. Vorsitzender: Walter Merz; Kassierer: Thorsten Klein; 2. Kassierer: Dr. Alois Etringer; Beisitzer: Berthold Kleutsch und Jörg Schu gewählt.

Die neu gewählte Wehr-, Vereinsführung bedankte sich bei der anwesenden Kameradin und den Kameraden für das entgegengebrachte Vertrauen und freut sich, die bisherige gute Arbeit fortsetzen zu können.

Damit die Ockfener Wehr weiterhin zum Wohle und Schutz der Allgemeinheit schlagkräftig bleiben kann, werden Frauen, Männer ob jung oder alt für die Feuerwehr gesucht. Man kann sich gerne bei den Montagsübungen (jeden 2. Montag im Monat) selbst ein Bild davon machen.

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© by Günter Kleutsch

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