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Aktualisiert am 18.11.2017


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Erfolgreiche Präsentation der Ortschronik

Drei Jahre Fleiß – 720 Seiten Spannung

Leckeres und Kreatives zum Herbst

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Kirchenchor auf Schusters Rappen unterwegs

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Von Maria an die Hand nehmen lassen

Musikverein Ockfen wählt neuen Vorstand

Die Ockfener Kirchenchronik


Erfolgreiche Präsentation der Ortschronik





Nach dreijähriger Arbeit hat das Autorenteam - bestehend aus Jonas Weller, Hildegard Hausen, Hildegard Settinger, Hubert Krewer, Peter Gasthauer, Reinhold Hierlmeier, Bernhard Klein, Günter Kleutsch und Susanne Klein - am Freitag, 27. Oktober, das Gemeinschaftswerk „Chronik Ockfen“ mit mehr als 700 Seiten im Bürgerhaus Ockfen vorgestellt. Einer gelungenen Präsentation der Chronik folgte ein ebenso gelungener Abend mit anregenden Gesprächen über das umfangreiche Buch. So mancher Besucher fand sich auf einem der Fotos oder in einer der Geschichten wieder. Die Chronik ist das Gesprächsthema in Ockfen. Alle Vorbestellungen konnten noch am gleichen Abend und in der darauffolgenden Woche bedient werden. Es gab auch spontane Käufe und Nachbestellungen.
Die Chronik ist erhältlich in der Klostermühle Ockfen, in der Weinstube Klein in Ockfen, im Pfarrbüro Saarburg-Beurig, bei Ortsbürgermeister Gerd Benzmüller und bei Susanne Klein.

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Drei Jahre Fleiß - 720 Seiten Spannung

Volksfreund -Dirk Tenbrock / 26.10.2017

(Ockfen) Die druckfrische Ockfener Ortschronik wird am Freitag vorgestellt. Sie birgt überraschende Einsichten in die Historie und erzählt witzige Anekdoten, wie die vom 70 Jahre alten Wein, der in einem Brunnen gefunden wurde.



Ockfen Historisch fundiert und dennoch lebendig stellt die neue Chronik des Saar-Weinortes die weit über 1000-jährige Geschichte des Dorfes dar. Am Freitagabend präsentieren alle Beteiligten das druckfrische Werk erstmals der Bevölkerung von Ockfen.
Als Jonas Weller im Jahr 2014 seine Kaplanstelle bei der Pfarreiengemeinschaft Saarburg antrat und seinen Wohnsitz im Ockfener Pfarrhaus nahm, wollte er sich über die Dorfgeschichte informieren und stellte fest, dass es keine zusammenhängende Chronik des Ortes gab. Doch mit Unterstützung des Ortsbürgermeisters Gerd Benzmüller gründete sich ein Arbeitskreis heimatverbundener Bürger, die in einer dreijährigen Fleißarbeit das nun 720 Seiten umfassende Kompendium erstellte.

Neben dem geschichtsinteressierten Kaplan (der mittlerweile als Kooperator in Irsch/Trier tätig ist) stellte Günter Kleutsch seine umfangreiche Fotosammlung zur Verfügung. Geograf Reinhold Hierlmeier steuerte sein Wissen über die Besonderheiten des Ockfener Tales bei und die ehemalige Lehrerin Hildegard Settinger-Kirchen berichtet über das Ockfener Schulwesen. Hildegard Hausen und Hubert Krewer recherchierten die neuere Ockfener Geschichte, inklusive der Auswirkungen der beiden Weltkriege.
Peter Gasthauer widmete sich dem Ockfener Dialekt und Bernhard Klein der Entwicklung der Verwaltung und Infrastruktur. Die Kulturwissenschaftlerin Susanne Klein beackerte die historischen Quellen. Schlussendlich lebt die Chronik besonders durch die vielen Geschichten und Zitate der Zeitzeugen, die manche tragische, aber auch lustige Anekdoten beisteuern.
Dazu wurden auch regional und überregional zahlreiche Archive durchforstet und ausgewertet: So sagte man den Ockfenern schon im 14. Jahrhundert eine gewisse Aufmüpfigkeit nach. In einer herrschaftlichen Chronik von 1381 wurden sie als "nicht bequeme Untertanen" bezeichnet. Hochinteressant auch die spannende Geschichte des legendären Weinfundes von 1994, als in einem Brunnen etliche Flaschen einer 1921er Auslese geborgen werden konnten. Sie stammten von der Familie Klein, die den Wein gegen Ende des Zweiten Weltkrieges vor den Besatzungstruppen retten wollte. Als man sich nach etlichen Jahren an die Flaschen erinnerte, gestaltete es sich schwierig, da wieder heranzukommen. Ein Tunnel musste gegraben und Unmengen Schutt in dem nicht mehr genutzten Brunnen beiseite geschafft werden. Die große Überraschung: Der Wein war durch die Unterwasserlagerung gut konserviert und zeigte bei einer Probe noch enorme Finesse.

Das Projekt Ortschronik zeugt von Bürgersinn und ehrenamtlichem Engagement, wie es im Buche steht; nämlich im wahrsten Sinne des Wortes zwischen zwei Buchdeckeln.
Eines ist sicher: Die neue Ockfener Ortschronik ist ein monumentales Werk, an dem noch Generationen von Geschichtsinteressierten ihre Freude haben werden.
Am 27. Oktober wird die Chronik um 19 Uhr im Bürgerhaus vorgestellt. Mitglieder des Musikvereins Ockfen spielen in der Feierstunde. Interessierte können das Buch dann für 25 Euro kaufen. Danach ist es in der Ockfener Klostermühle und im Beuriger Pfarrbüro erhältlich.

TV-Foto: Dirk Tenbrock

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Leckeres und Kreatives zum Herbst

Volksfreund -Matthias Willems / 23.10.2017

(Ockfen) 25 Händler präsentierten beim Ockfener Herbstmarkt alles rund um die Themen Dekoration, Garten und Handarbeit. Ein Unterhaltungsprogramm mit Livemusik und ein Mitmachzirkus für Kinder rundeten das Angebot ab.



Ockfen Rund um das Bürgerhaus in Ockfen haben 25 Händler ihre Stände aufgebaut und präsentieren passend zur Jahreszeit Ideen für Dekoration, Garten und Handarbeit. Auch wenn das Wetter eher bescheiden ist, haben doch einige Besucher ihren Weg zum Ockfener Herbstmarkt gefunden, der in diesem Jahr erstmals am Bürgerhaus stattfindet.

"Der Markt wächst jedes Jahr", freut sich Veranstalter Christof Kramp von der Agentur Station K im Hinblick auf steigende Besucherzahlen, die auch ein Grund waren für den Standortwechsel von der Alten Abtei ins Bürgerhaus im Ortskern. "Hier bekommen wir mehr Leute rein", sagt Kramp, der den Herbstmarkt zum vierten Mal organisiert hat.

Das Konzept erwies sich von Beginn an als Erfolgsmodell. "Die Idee schlug ein wie eine Bombe", erzählt Kramp. Inzwischen kommen auch Besucher, die eine weite Anreise haben. Rainer Bohn ist mit ein paar Freunden auf Kurzurlaub in der Region. Er kommt aus Bruchsal bei Karlsruhe und hat in Schoden von dem Markt erfahren. "Es gefällt mir sehr gut hier", sagt Bohn, der eine kleine Vogeltränke gekauft hat. Am Stand von Vera Erschens sieht sich Christiane Schmidt-Rath aus St. Wendel Schmuck und Accessoires an. Dass vieles auf dem Markt selbst gemacht ist, gefällt der Saarländerin. Sie hat über Bekannte in Konz von dem Markt erfahren und ist mit ein paar Freunden unterwegs.

Auch die Händler sind zufrieden. Martina Wolf aus Trier ist zum zweiten Mal hier. Sie stellt aus Fundstücken und Recyclingmaterialien Schmuck her. "Hier herrscht eine schöne Atmosphäre. Es macht einfach Spaß", sagt sie. Damit niemand mit einem leeren Magen nach Hause geht, gibt es unter anderem Flammkuchen und natürlich Ockfener Wein. Udo Velten aus Könen schmeckt besonders gut die französische Salami, die ein Händler anbietet. Auch er zieht ein positives Fazit. "Ich finde solche kleinen Märkte immer schöner als einen unübersichtlichen Riesenmarkt."


Bilder: TV Bild Matthias Willems

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Kirchenchor auf Schusters Rappen unterwegs

Susanne Klein / 15.08.2017


Am Samstag, 12.08.2017, trafen sich 22 SängerInnen, inaktive Mitglieder des KCO und ihre Gäste am Bürgerhaus, um eine Wanderung „um Ockfen“ zu starten. Leider hatte Petrus sein Versprechen, gutes Wetter zu bestellen, nicht wahr gemacht (oder vergessen?), nichtsdestotrotz machte sich die Gruppe in entsprechender Regenkleidung und ausgestattet mit Regenschirmen auf den Weg durch die Weinberge und an der Domäne vorbei mit dem Etappenziel: Bismarcktürmchen. Unterwegs begleitete uns Reinhold Hierlmeier und erzählte von den erdgeschichtlichen Umwälzungen, denen der Ockfener Bann unterworfen war (und auch immer noch unterworfen ist). Am Bismarcktürmchen fand sich auf wundervolle Weise ein Auto vor, bestückt mit Sekt und Brioche; allen teilnehmenden Wanderern mundete das kleine französische Frühstück. Nachdem Herr Hierlmeier noch weitere interessante Aspekte zu der landschaftlichen Gestaltung durch Erosion, Fluss-Umbettungen u.v.m. erzählt hatte, ging die Wanderung Richtung Schodener Berg weiter. Und – o Wunder – der Regen ließ nach, so dass die Gruppe nun frohen Mutes sich rechter Hand zurück Richtung Ockfen bewegte. Das nächste Etappenziel hieß nämlich Heppenstein. Alle waren von der sich den Augen darbietenden Fernsicht (auch der Wetterbesserung geschuldet) überwältigt, so dass die Teilnehmer durch einen nahenden „Waldschrat“ überrascht wurden. Grün gewandet, mit Blättern behangen, grüne zottelige Haare – erst auf den zweiten Blick konnte im Waldschrat Gerhard Klein ausgemacht werden. Und er hatte natürlich etwas für Herz und Magen dabei: Flieten, Obstler und Pfirsichlikör. Es schmeckte vorzüglich, zumal es für alle Teilnehmer eine wahre Überraschung war.


Frisch gestärkt konnte die Gruppe nun den geologischen Ausführungen zur Erdgeschichte von Herrn Hierlmeier folgen. Danach wanderten die Teilnehmer unterhalb des Bocksteins weiter Richtung Hinter Dollbüsch. Der Weg war zwar nur für geübte Wanderer zu gehen, trotzdem kamen Alle heil auf dem Weg in Richtung Angelweiher an. Am Angelweiher brannte schon ein Grillfeuer, von Günter Kleutsch fachmännisch entzündet und unterhalten. Doch zuvor konnten die Teilnehmer sich noch an Kaffee und Kuchen gütlich tun. Rasch waren Schwenker aufgelegt und dank des exzellenten Feuers auch bald „durch“, so dass zu Tisch gebeten werden konnte. Die Damen des Vorstandes hatten noch verschiedene Salate zubereitet. Kaplan Jonas Weller – noch der Präses des Kirchenchores – kam just passend zum Essen zur Gruppe dazu. Es wurde viel erzählt und gelacht und gesungen. Gegen 20.00 Uhr löste sich die Gesellschaft peu à peu auf. Der verbliebene Vorstand räumte noch gemeinsam auf und dann – kam der Dirigent Jörg Thomas doch noch zum Angelweiher. Rasch wurde auch ihm noch aufgetischt. Dann gingen/fuhren alle müde, aber auch froh und gut gelaunt nach Hause. Fazit: Trotz des anfänglichen Regens eine gelungene Wanderschaft, eine tolle Gemeinschaft sowie „gudd gess un getrunk“.


Bilder: Günter Kleutsch

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Von Maria an die Hand nehmen lassen

Bistum Trier / 15.05.2017

Ockfen feiert 100. Jahrestag der Marienerscheinungen in Fatima


Ockfen – Im portugiesischen Fatima hat Papst Franziskus am 100. Jahrestag der Marienerscheinung die beiden Seherkinder Jacinta und Francisco heiliggesprochen. Auch in der Gemeinde Ockfen an der Saar haben die Menschen des besonderen Ereignisses an jenem 13. Mai 1917 gedacht und mit Weihbischof Jörg Michael Peters ein Pontifikalamt mit einer Lichterprozession zur Fatima-Kapelle gefeiert.

Sie haben sich mächtig ins Zeug gelegt, die 66-jährige Fatima-Tradition hier am Ort zum 100. Jahrestag der Erscheinung der Gottesmutter in Fatima würdig zu begehen“, sprach Weihbischof Peters den Organisatoren und allen Beteiligten zu Beginn des Festabends ein Lob aus. Zusammen mit Pfarrer Georg Goeres, Kaplan Jonas Weller und Diakon Vinzenz Geltz feierte der Bischof den Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Valentin, wo er eine Pilgerkerze weihte. Als Pilger seien die Menschen auch heute unterwegs, folgten damit einem Aufruf des Papstes, sich der Hirtenkinder Jacinta und Francisco und ihrer Cousine Lucia zu erinnern, denen sich die Gottesmutter als Lichtgestalt gezeigt habe. Die drei Kinder seien „an der Hand Marias in einer düsteren Zeit zu Boten der Hoffnung und der Liebe geworden“, sagte Peters. Gerade in der heutigen Zeit bleibe es eine Herausforderung, sich der Botschaft Jesu zu stellen. Wer sich Maria anvertraue - der Frau, die in Gottes Heilsplan eine besondere Stelle innehat - dessen Leben verändere sich tief und grundlegend, gab Weihbischof Jörg Michael Peters seine Überzeugung weiter.

Die lebendige Beziehung zu Jesus Christus zeige den direkten Weg zu Gott. Dabei habe der Glaube aber nichts gemein etwa mit dem Ersparten auf der Bank, sagte der Weihbischof. Glaube müsse gepflegt werden und brauche den täglichen Einsatz. Immer wieder sei der Weg herausfordernd und neu. „Der sicherste Halt aber wird verheißen in der Freundschaft und im Vertrauen auf Jesus.“ Und so ermutigte der Weihbischof, sich „von Maria an die Hand nehmen zu lassen und zu Boten der Liebe zu werden“.

Von der Ockfener Pfarrkirche St. Valentin aus machen sich die Pilger auf den Weg zur Fatima-Kapelle.

Im Anschluss an den Festgottesdienst, der musikalisch durch einen Gemeinschaftschor von Sängern aus Ockfen, Irsch und Beurig unter Leitung von Jörg Thomas und Organist Edwin Fell gestaltet wurde, machte sich die Gemeinde in einer Lichterprozession auf den Weg zur Fatima-Kapelle. Begleitet von Feuerwehr und Musikverein Ockfen zogen Frauen, Männer und Kinder mit Kerzen in den Händen singend und betend durch den Ort und den mit Kerzenlicht erleuchteten Waldweg hinauf zur kleinen Kapelle. 1961 hatten die Eheleute Anna und Peter Pütz diese errichtet. „Schlimmes hatten unsere Eltern im Krieg erlebt. Nur Maria konnte noch helfen. Aus Dankbarkeit für diese Hilfe steht die Kapelle“, berichteten Elisabeth Pütz und Maria Müller, ältestes und jüngstes der sechs Kinder des Ehepaars. Sehr bewegt nahmen die beiden Frauen an der Andacht zu Ehren der Gottesmutter von Fatima teil. „Seit Kindertagen spielt Maria in unserem Leben eine große Rolle. Sie ist die Einzige, die in der Not wirklich helfen kann“, sind die beiden Frauen nach wie vor überzeugt.

Bilder Günter Kleutsch / weitere Bilder von Jens Diercks

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© by Günter Kleutsch

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