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Aktualisiert am 28.02.2017


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Ockfener Sternsinger waren unterwegs

Konzert im Advent in St. Valentin Ockfen

Das Miteinander in Ockfen funktioniert

Übung: Wehr rettet Verletzte aus brennender Halle

Ozapft is – in Ockfen

Die Ockfener Kirchenchronik


Ockfener Sternsinger waren unterwegs

Kerstin Bechter / 08.01.2017


Mit dem gemeinsam gestalteten Aussendungsgottesdienst für Ockfen und Schoden am 7. Januar in der Pfarrkirche St. Valentin, Ockfen startete die diesjährige Aktion Dreikönigssingen unter dem Motto: GEMEINSAM FÜR GOTTES SCHÖPFUNG – IN KENIA UND WELTWEIT.

Am 8. Januar zogen dann17 Sternsinger, in den Gewändern der Heiligen Drei Könige, mit ihren 9 jugendlichen Betreuern durch Ockfen, brachten mit dem Kreidezeichen „20*C+M+B+17“ den Segen „Christus segne dieses Haus“ und sammelten dabei 1500,54 € für notleidende Kinder in aller Welt. Anschließend wärmten sich alle Teilnehmer bei einem gemeinsamen Mittagessen im Pfarrhaus auf.

Ein herzliches Dankeschön geht an alle, die zum Gelingen der Aktion beigetragen haben.

Foto: Günter Kleutsch

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Konzert im Advent in St. Valentin Ockfen

Susanne Klein / 04.12.2016


Am 04.12.2016 gaben die beiden Kirchenchöre „Cäcilia“ Ockfen und „St. Marien“ Beurig unter der Leitung von Jörg Thomas sowie der Musikverein Ockfen unter der Leitung von Wolfgang Grün ein Konzert in der Pfarrkirche St. Valentin in Ockfen.

In der festlich geschmückten Kirche verstanden es die SängerInnen und MusikerInnen, ihre Gäste mit adventlicher Musik aus verschiedenen Zeitepochen in eine vorweihnachtliche Stimmung zu bringen und zu einer ruhigen Besinnlichkeit und einem frohen Erwarten des kommenden Weihnachtsfestes einzuladen. Dazu trugen auch die kurzen Textpassagen bei, die den Sinn des Adventes – das Warten auf den kommenden Erlöser in Gestalt eines Kindes – verdeutlichten.

Die Türkollekte erbrachte einen Betrag von 515,70€ und ist für den Erhalt der Pfarrkirche gedacht. Wir – alle teilnehmenden SängerInnen und MusikerInnen – freuen uns, damit einen Beitrag zur Pflege und Instandhaltung unserer Pfarrkirche geben zu können.

Im Anschluss an das Konzert stand das Pfarrhaus Ockfen allen Gästen und allen Teilnehmern offen. Bei Kaffee und Kuchen und einem guten Glas Ockfener Wein konnte der Abend unterhaltsam und gemütlich ausklingen.


Foto: Günter Kleutsch

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Das Miteinander in Ockfen funktioniert

TV 21.10.2016

Bewohner der Abtei St. Martin im Ort willkommen


(Ockfen) Die Bewohner der Abtei St. Martin freuen sich auf den Ockfener Herbstmarkt am Samstag und Sonntag, 22./23. Oktober. Für die Lebenshilfe ist der Markt rund um ihre Wohnanlage gelebte Inklusion. Das trifft auf die gesamte Abtei zu. Die Bewohner werden gern im Ort gesehen. Das war nicht unbedingt von Anfang an klar.

Ockfen. Jürgen Brillowski sagt: "Ich freue mich auf den Ockfener Herbstmarkt, besonders auf den Glühwein." Stephan Ponzlet und Meike Essebagggers hat es eher die Musik angetan, die für das kommende Wochenende geplant ist.
Die drei gehören zu den 16 Bewohnern der Abtei St. Martin in Ockfen. In ihrem Innenhof und um die Abtei herum findet der Markt statt. Das Gebäude gehört der Lebenshilfe, die dort Appartments an geistig behinderte Menschen vermietet. Die Bewohner sind relativ selbstständig. Die meisten von ihnen arbeiten im Hofgut Serrig, einige sind bereits in Rente. Die Bewohner erhalten punktuell Unterstützung bei Dingen, die sie nicht so gut hinbekommen, wie Wäsche waschen, Bad reinigen oder auch eine Fahrt ins Kino organisieren.

Zum dritten Mal steigt am kommenden Wochenende der Ockfener Herbstmarkt rund um die Abtei St. Martin. 2014 waren sich Organisator Christof Kramp, Ortsbürgermeister Gerd Benzmüller und der damalige Verantwortliche für die Abtei, der Landtagsabgeordnete Lothar Rommelfanger, flott einig, dass es eine gute Idee sei, den Markt um das Lebenshilfegebäude herum zu organisieren. Der Markt kommt an, er wächst stetig.

Die behinderten Bewohner der Abtei sind mitten drin, können sich aber auch in ihre Appartments zurückziehen, wenn sie wollen. "Der Markt ist für uns auch gelebte Inklusion", sagt Bernhard Hoellen, pädagogischer Leiter der Lebenshilfe.

Grundsätzlich stellt er für Ockfen fest: "Wir sind angekommen im Ort." Die Abteibewohner nähmen am Leben im Dorf teil. Sie besuchten die Gottesdienste, unterstützten die Fußballmannschaft und gingen zum Weihnachtsmarkt. Hoellen: "Und wenn einer mal einen Platten mit dem Fahrrad hat im Dorf, dann helfen die Leute. Wir sind froh mit der Unterstützung der Gemeinde."

Und umgekehrt scheint das genauso zu sein. Ortsbürgermeister Gerd Benzmüller sagt: "Ich, der Rat und auch die Bürger sind froh, dass wir die Lebenshilfe hier haben." Die Bewohner der Abtei seien sehr aktiv im Ort, sie gehörten einfach dazu. Sie seien bei jedem Fest dabei und überhaupt sehr kontaktfreudig. Da werde immer gewunken, wenn man durchs Dorf fahre. Gehe er am Haus vorbei, werde er gerufen und dann miteinander geredet. Die Bewohner klingelten auch gerne mal, insbesondere bei älteren Leuten. Sascha Hess sieht das ähnlich. Er wohnt drei Häuser neben der Abtei und sagt: "Die sind alle nett und freundlich. Der Stephan und der Rainer waren schon hier, Stephan hat hier Kirschen gepflückt." Er fragt sich, ob es genug Angebote für die Abteibewohner vor Ort gibt.

Das problemlose Miteinander war nicht von Anfang an eine Selbstverständlichkeit. Der Ortschef erinnert sich an die Anfänge der Diskussion um die Lebenshilfeeinrichtung: "Es gab auch Vorbehalte. Einige meinten, man könne dann seine Kinder nicht mehr vor die Tür lassen. Die Vorbehalte waren aber innerhalb von ein paar Monaten weg." Benzmülller lobt das Vorgehen der Verantwortlichen. Die Einrichtung sei langsam aufgebaut worden, man habe mit zwei, drei Bewohnern angefangen. Frühzeitig hatte die Lebenshilfe auch in öffentlichen Veranstaltungen darüber informiert, was sie plant.

Ortsbürgermeister Gerd Benzmüller ist auch froh, dass die Lebenshilfe die Abtei 2008 gekauft und instand gesetzt hat. Das Gebäude mit wechselvoller Geschichte hatte zuvor zehn Jahre leer gestanden. Die Abtei war als Außengutshof des Klosters St. Martin in Trier erbaut worden, ging dann in Privatbesitz über und war Weingut und später Hotel/Restaurant.

Foto TV:

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Übung: Wehr rettet Verletzte aus brennender Halle

TV 12.10.2016


(Irsch/Ockfen Bei) Durch Funkenflug beim Arbeiten mit einer Flex kommt es zu einem Brand bei den Oldtimer Freunden Irsch. Dieses Szenario haben die Feuerwehren Irsch und Ockfen für eine Übung angenommen.

Irsch/Ockfen. Bei Restaurierungsarbeiten mit einer Flex an einem altes Traktor kommt es durch Funkenflug in Verbindung mit Waschbenzin zu einem Brand bei den Oldtimerfreunden Irsch. Die Volksbank Halle wird auch von der Karnevalsgesellschaft (KG) Närrisches Saarschiff Irsch genutzt. Für sie ist die Halle Lagerraum und Werkstatt.

Zunächst bemerken die Karnevalisten die starke Rauchentwicklung bei den Oldtimerfreunden nicht, denn die Halle ist durch eine Holzwand getrennt. Ein Spaziergänger beobachtet die austretenden Rauchwolken.

So das Szenario der Gemeinschaftsübung der Freiwilligen Feuerwehren Irsch und Ockfen. Die Wand zur Bäderabteilung steht in Flammen, eine Flucht über die Treppe zum KG Besprechungsraum ist nicht mehr möglich. Die Einsatzleitung erteilt beim Eintreffen sofort den Befehl zur Rettung der Oldtimerfreunde und dem Aufbau eines Flamm- und Brandriegels in der KG Abteilung. Die Brandbekämpfung gestaltet sich durch eine Photovoltaikanlage auf dem Dach äußerst schwierig, so dass die Rettung der eingeschlossenen KG-Mitglieder nur mit einer Steckleiter und Rettungstüchern erfolgen kann.

Vier Verletzte, dargestellt von Mitgliedern der Jugendfeuerwehr, im KG-Bereich und ein verletzter Oldtimerfreund werden gerettet. Der brennende Traktor wird mit Schaum abgelöscht.

Eine solche Gemeinschaftsübung findet jährlich statt, mal in Irsch, mal in Ockfen. Schwierig ist für die Wehren, dass viele der Freiwilligen wochentags sich nicht mehr am Einsatz beteiligen können, weil ihre Arbeitgeber sie nicht freistellen. Die Feuerwehr Schoden wird demzufolge in diese Ausrückgemeinschaft künftig eingebunden.


Viele Zuschauer und die Wehrleitung der Verbandsgemeinde Saarburg beobachteten den Ablauf der Übung. Bei einer Abschlussbesprechung im Gerätehaus zeigten sich Wehrleitung, Wehrführung und die politischen Vertreter zufrieden mit dem Ablauf und bedankten sich bei den Aktiven und den Vertretern der Alterswehr. whrc

TV-Foto: Wilfried Hoffmann

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Ozapft is – in Ockfen

TV 26.09.2016

Bier- und Weinfest auf der Wies'n am Rande des Dorfes


(Ockfen) Erstmals ist ein Oktoberfest im Weindorf Ockfen gefeiert worden - mit großem Zelt, viel Musik, großen Bierkrügen und feschen Mädels und Buam. Die Miniaturausgabe des größten Volksfestes der Welt in München lockte auch Lederhosen- und Trachtenträger von der Saar an die Biertheke, ohne dass der Wein dabei vergessen worden wäre.

Ein zünftiges Oktoberfest in einem Weindorf? Warum nicht! Am Rande von Ockfen gibt es ja eine schöne Wies’n. Mit großem Festzelt kann gefeiert werden. "Bier- und Weinfest" nannte das Organisationsprofi Christof Kramp von Station K.

Auffallend viele der rund 300 Gäste am ersten Abend kamen zünftig, sprich in Lederhose und Dirndl. Beispielsweise Ralf Frey und seine Frau Karla aus dem saarländischen Mettlach. Die beiden kamen, weil sie Fans der Band des ersten Abends sind: LangerMütze, so genannt, weil Schlagzeuger Marco Jung etwas größer ist und Gitarrist Dirk Urnau die Mütze aufhat.

Ganz auf Bayerisch will die fünfköpfige Band gar nicht spielen. "Wir sind eine Stimmungs- und Tanzband", erklärt Saxofonistin Britta Fichtner. Sie singt, und Christina Geltz aus Ayl ebenso, mit einer Stimme, als wäre es Adele. Ganz spät am Abend gab’s sogar Heavy Metal im Ockfener Oktoberfestzelt.

Aus Saarburg war Eric Bautner angereist: "Ich freue mich, dass in meinem ehemaligen Heimatort jetzt ein solches Fest stattfindet." Da lohne es sich doch, mal wieder vorbeizuschauen.Eine Premiere in Ockfen war nicht nur das Fest an sich, sondern für Ortsbürgermeister Gerd Benzmüller auch der Fassanstich. Er findet: "Wir dürfen in Ockfen den Wein nicht vergessen." Ein solches Fest sei aber durchaus gut geeignet, Ockfen weiter bekannt zu machen. doth


TV-Foto: Herbert Thormeyer

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