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Aktualisiert am 08.07.2021


Saarburger Kreisblatt

Trierischer Volksfreund

VG Saarburg-Kell



Die Sakristei an der Pfarrkirche St. Valentin in Ockfen erstrahlt in neuem Glanz

Naturwiesen rund um die Pfarrkirche St. Valentin in Ockfen

Flächendeckender Breitbandausbau in Ockfen beginnt

Sternsinger sammeln 1371,30 Euro in Ockfen

Familienbetriebe in Ockfen und Trassem freuen sich über Verleihung

Haushaltssatzung der Ortsgemeinde Ockfen für 2020 und 2021

Ockfen beschließt Doppelhaushalt mit Friedenseiche

 
 

Die Sakristei an der Pfarrkirche St. Valentin in Ockfen erstrahlt in neuem Glanz

Sakristei St. Valentin Ockfen 2021

Die Restaurierungsarbeiten an der Sakristei der Pfarrkirche in Ockfen wurden nach knapp dreimonatiger Bauzeit fertig gestellt.

Die ausschließlich ehrenamtliche Leistung wurde durch die Akteure des „Ockfener Bürgerbautrupps“ erbracht.

Zunehmende Schäden, welche mittlerweile die Substanz des Gebäudes gefährdeten, machten die Unterhaltungsmaßnahmen erforderlich.

Schwerpunktmäßig führte Wasser, welches über die maroden Fugen der Sandsteinabdeckungen der Mauerwerksgiebel eindrang, zu Putz- und Mauerwerksschäden. Unter Frosteinwirkung hatten sich Abdecksteine und zum Teil- auch Anker- und Ecksteine gelöst. Weiter Schäden entstanden im Bereich defekter Maueranschlüsse des Schieferdaches, wo ebenfalls Wasser eindrang.

Die brüchigen Mörtelfugen der Abdecksteine wurden herausgenommen, lose Steine wurden neu versetz und verankert, marode Putzflächen wurden abgeschlagen, sandende Mörtel wurden aus den Fugen gekratzt.

Nach historischem Vorbild wurden die Putzflächen mit grobkörnigen Kalkmörteln ersetzt. Die Fugen der Sandsteine wurden nach Vorverfugung mit Bleiwolle verstemmt. Diese ebenfalls historische Handwerkstechnik verspricht eine lange Haltbarkeit.

Alle Sandsteine wurden behutsam gereinigt, nach Bedarf ausgebessert und abschließend mit einer Steinlasur egalisiert.

Nach gründlicher Reinigung und einem frischen reinmineralischen Anstrich erstrahlt das Bauwerk nun in neuem Glanz.

Dank des hervorragenden Caterings durch die Pfarrgemeinderätinnen blieb die Motivation der fleißigen Aktivisten bis zum Ende ungebrochen.

Insgesamt wurden 435 ehrenamtliche Helferstunden in das Projekt investiert.

Neben der Freude über das gelungene Werk, bleibt den Helfern die Erinnerung an schöne Stunden in guter Gemeinschaft.

Sakristei Ockfen 2021
Bilder: Günter Kleutsch / weitere Bilder von der Restaurierung
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Naturwiesen rund um die Pfarrkirche St. Valentin in Ockfen

Insektenwiese bei der Kirche St. Valentin OckfenInsektenwiese bei der Kirche St. Valentin Ockfen

Seit einigen Jahren wird rund um die Ockfener Kirche die Rasenpflege anders gestaltet. In Teilbereichen wird die Mahd nur noch 2 Mal bzw. 1 Mal im Jahr gemäht. Damit hat man erreicht, dass eine schöne Naturwiese mit einer Vielzahl verschiedenster Blühpflanzen entstanden ist. Die unterschiedlichen Blütenformen, Blühzeitpunkte und Wuchshöhen, stellen einen Kontrast zu großflächig eintönigen Landschaften dar. Dadurch bieten sie Lebensraum und Nahrung für viele unterschiedliche Tierarten. Es ist die Chance, dass sich bedrohte Tiere wieder ansiedeln können.

Ohne Insekten keine blühenden Pflanzen!

Heimische Pflanzen stellen für die Wildbienen und andere Insekten besonders wichtige Nahrungsquellen dar. Insekten wiederum dienen einer Vielzahl von Lebewesen, wie Vögeln oder Fledermäusen, als Nahrungsquelle. Da während der ganzen Blütezeit die Wiese nicht gemäht wird, ist hier außerdem ein Rückzugsort für Insekten, Kleintiere und Bodenbrüter gegeben.

Insekten sind wichtig für die Nahrungskette!

Insekten sind der Grund, warum wir weltweit eine so große Vielfalt an blühenden Pflanzen haben. Die Entwicklung der Blühpflanzen und der Insektenarten beruht seit jeher auf der Symbiose zwischen Pflanzen und Insekten. Die Pflanzen produzieren Nektar, welcher den Insekten als Nahrung dient. Im Gegenzug bestäuben diese die Blühpflanzen.

Insekten bekämpfen Schädlinge!

Manche Insekten fungieren als natürliche Schädlingsbekämpfer (Nützlinge) und helfen somit, anderen Pflanzen- und Tierarten gesund zu bleiben und sich zu vermehren.

Blumenwiesen jährlich ein bis zweimal mähen!

Im Gegensatz zum Rasen, der jede Woche mit dem Rasenmäher geschnitten wird, muss man die Blumenwiesen nur ein bis zweimal pro Jahr mähen. Das ist die wichtigste Pflegemaßnahme. Sie sorgt dafür, dass kurzlebige Arten länger bestehen. Zugleich wird die Selbstaussaat der einjährigen Blumen gefördert. Die Mahd ist aber nicht nur für die Verjüngung des Bestands wichtig, sie sorgt auch für einen kontinuierlichen Nährstoffentzug, sofern das Schnittgut gründlich von der Fläche entfernt wird. Ein positiver Effekt ist, dass man viel Zeit beim Mähen einspart und nur noch kleine Flächen häufiger mähen muss. Gerne kann man sich die Naturwiesen rund um Pfarrkirche in Ockfen ansehen. Auch die Ortsgemeinde hat sich dazu entschieden, Teilbereiche auf dem Ockfener Friedhof als Naturwiesen umzugestalten. Dies ist ebenfalls ein guter Weg für eine größere Artenvielfalt.

Quelle: Pfarrbrief Pfarreiengemeinschaft Saarburg / 07-2021
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Flächendeckender Breitbandausbau in Ockfen beginnt

Saarburger Kreisblatt KW 4/2021

In der Ortsgemeinde Ockfen beginnen die Bauarbeiten zum flächendeckenden Breitbandausbau durch die Westenergie Breitband GmbH. Die Westnetz GmbH errichtet und betreibt das hierfür erforderliche Glasfasernetz. Mit der Ausführung der Tiefbauarbeiten wurde das regional ansässige Tiefbauunternehmen ARAZ aus Wittlich beauftragt. Hierbei ist die Erschließung der gesamten Ortslage mittels Glasfaserhausanschlüssen in FTTH-Bauweise (Fiber to the Home) vorgesehen. Die Eigentümer, die sich an der Vorvermarktungsaktion beteiligt haben, erhalten den Anschluss im Rahmen der Baumaßnahme kostenlos. Rohrkapazitäten werden für alle Adressen der Ortslage vorgesehen, weitere Anschlüsse können gemäß Preisblatt der Westenergie Breitband GmbH über den Verfügbarkeitscheck auf http://www.eon-highspeed.com bestellt werden.

Der Glasfaserhausanschluss gilt als die höchstwertigste und zukunftssicherste Technologie des Breitbandausbaus. Im Rahmen der Baumaßnahme wird hierzu ein Microrohr in jedes Gebäude gelegt, in das in einem zweiten Arbeitsschritt ein Glasfaserkabel eingebracht wird. Über einen solchen Glasfaserhausanschluss können Telefonie- und Internetdienste mit Bandbreiten von derzeit bis zu 1000 Mbit/s zur Verfügung gestellt werden.

Zur Abstimmung von Baumaßnahmen im Bereich privater Grundstücke, wird eine frühzeitige Abstimmung mit den betroffenen Grundstückseigentümern erfolgen.

Im Zuge der Arbeiten ist in einigen Straßen die Umstellung der Niederspannung von Freileitungs- auf Kabelanschlüsse ebenfalls vorgesehen. Die hiervon betroffenen Grundstücke wird Westnetz gesondert anschreiben. Die Arbeiten beginnen nun zeitnah in der Hauptstraße ab der Ortseinfahrt von Irsch kommend.

Gerd Benzmüller, Orstbürgermeister

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Sternsinger sammeln 1.436,68 € in Ockfen


Die Sternsinger-Aktion 2021 war auch in Ockfen für alle eine große Herausforderung. Die örtliche Aufkleberausgabe- und Spendenannahmestelle auf dem Vorplatz des Pfarrhauses wurde von vielen Ockfenern aufgesucht.
Anhand einer Liste brachten Kleingruppen unter Beachtung der geltenden Hygieneregeln Segenswünsche und Aufkleber zu den Bewohnern.
Bis Ende Januar 2021 liegen noch Segensaufkleber in der Pfarrkirche aus und können gegen eine Spende mitgenommen werden.

Für das Engagement unter außergewöhnlichen Bedingungen danken wir Kaplan Florian Dienhart und Diakon Stephan Schmitt, Eva, Lisa-Marie und Louis Holbach, Sandra, Jonas und Julian Kaas, Emma und Theo Eilens, Sigrid und Mathilda Faber, Emilia Hubrich, Miriam und Melissa Dobner und allen Eltern, die gemeinsam mit ihren Kindern diese Aktion unterstützt haben.
Durch die Sammlung konnte eine stolze Spendensumme von
1.436,68 € erzielt werden.

Ein herzliches „Vergelts Gott“ allen Spender*innen für die großzügige Unterstützung der Sternsinger-Aktion 2021.

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Familienbetriebe in Ockfen und Trassem freuen sich über Verleihung


Bild: Nathalie Hartl

Dass Sterne nur im Märchen vom Himmel fallen, wissen die Betreiber des Hotels Klostermühle in Ockfen und des Hotels St. Erasmus in Trassem zu gut. Die beiden Familien haben viel für das gearbeitet, was sie erreicht haben und immer wieder in ihre Häuser investiert. Das Hotel Klostermühle in Ockfen wurde nun von der DEHOGA Rheinland-Pfalz von drei Sternen auf drei Sterne Superior hochgestuft und das Hotel St. Erasmus von drei Sternen Superior auf vier Sterne. Damit ist es der einzige Betrieb in der Verbandsgemeinde Saarburg-Kell, der bislang eine First Class- Klassifikation erhalten hat. „Das ist das Ergebnis jahrelanger Arbeit“, sagte Bürgermeister Dixius anerkennend.

Auch das Hotel Klostermühle in Ockfen wird bei der Sterne-Vergabe als „Aushängeschild für die Region“ bezeichnet. „Wir brauchen Qualität, die der Gast hier findet“, lobte Bürgermeister Jürgen Dixius das Familienunternehmen, das auf eine lange Tradition zurückblicken kann. Das heutige Hotel mit Restaurant wurde 1988 eröffnet und steht an der Stelle einer alten Mühle, die früher dem Kloster (ehemalige Abtei St. Martin in der Ortsmitte) unterstand. Von der Gartenterrasse aus können die Gäste direkt auf Ockfen und die steilen Weinberge schauen, die unter anderem vom familieneigenen Weingut Otto Minn bewirtschaftet werden. Über 58 Betten in 26 Zimmern verfügt das Haus nach mehreren Erweiterungen und einer großen Renovierung in den Jahren 2013/14. Auch im Hotel Klostermühle ist die jüngere Generation dazu bereit, den Betrieb weiterzuführen. Mutter Maria und Tochter Marion Mangrich arbeiten bereits heute Hand in Hand, um den Gästen einen schönen Aufenthalt zu ermöglichen.

Saarburger Kreisblatt KW 33/2020

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Ockfen beschließt Doppelhaushalt mit Friedenseiche.


Mit der Eiche an der Kreuzung Hauptstraße/ Zum Geisberg ist 1918 in Ockfen das Ende des Ersten Weltkrieges gefeiert worden. Einen Weltkrieg und eine lange Friedenszeit später ist der Baum krank. „Er leidet an Wurzelpilz“, erklärt Ortsbürgermeister Gerd Benzmüller seinem Ortsgemeinderat bei der Beratung zum neuen Doppelhaushalt. Denn die stattlichen 10 000 Euro, die für den Austausch der bedeutungsvollen Pflanze in diesem Zahlenwerk stehen, bedürfen einer Erklärung. „Der neue Baum wird vom Dorf- und Kulturverein gestiftet. Das ist nicht das Problem“, sagt der Ortschef. Doch das Anlegen des Wurzelbettes ist eine aufwendige Aufgabe, die nur eine Fachfirma ausführen kann. Die Grube muss so groß werden wie die künftige Krone, und die Wurzel darf auch nicht unter die Straßendecke wachsen. Aber, so Benzmüller: „Es ist eine Investition in die nächsten 100 Jahre.“

340 300 Euro sollen in diesem Jahr und 130 000 Euro 2021 investiert werden. Dazu müssen 261 185 Euro, beziehungsweise 50 150 Euro an neuen Krediten aufgenommen werden. Auf der Liste stehen die Kostenbeteiligung an der Irscher Kita-Erweiterung (69 200 Euro), neue Buswartehäuschen (18 000 Euro), Mehrkosten beim Ausbau der Klosterstraße (105 100 Euro) und ein neues Rasengrabfeld (6000 Euro).

Im nächsten Jahr sollen die Planungen für den Ausbau eines Teilstücks der Herrenbergstraße/ Im Wiesplätzchen angegangen sowie die Sanierung der Natursteinmauer in der Herrenbergstraße und die Erneuerung des Bürgersteiges in der Hauptstraße von Nr. 30 bis 49 umgesetzt werden.

Angesichts der Corona-Krise sagt Verwaltungschef Jürgen Dixius zum einstimmig beschlossenen Ockfener Doppelhaushalt: „Die Zahlen, die hier drin stehen, sind jetzt schon veraltet.“ Denn es sei zu erwarten, dass das Gewerbesteueraufkommen zurückgehe. Die Verbandsgemeinde habe noch Glück, viel mittelständische Wirtschaft zu haben, die vielleicht mehr von Arbeitslosigkeit verschont bleibe als Großbetriebe. „Keiner weiß, welche Beträge garantiert werden können. Das wäre reine Kaffeesatzleserei“, beschreibt Dixius die Situation. Ziel der Verwaltung sei es, die Kosten in den Griff zu bekommen. Das Umlagesystem sei heute nicht mehr zeitgemäß, denn es gebe keine verlässlichen Zahlen, und damit sei auch kein verlässlicher Haushalt aufzustellen, kritisiert Dixius die Landesregierung, die diese Grundlagen aus Dixius’ Sicht ändern kann.

Ohne Rücklagen müsse Ockfen alles mit Krediten finanzieren. „Dieser Haushalt ist am Machbaren orientiert“, urteilt Jürgen Dixius.

Baugrundstück und Vollsperrung

Einem künftigen Bauherrn gefällt es „Auf dem Sprung“ so gut, dass er dort Land erworben hat. Dieses ist jedoch noch nicht Bestandteil des Ockfener Bebauungsplans. Den Antrag auf Erweiterung dieses Plans hat der Ortsgemeinderat vertagt. Es sollen weitere Gespräche mit dem Bauherren stattfinden. Sollte dem Antrag stattgegeben werden, muss dieser Einzelbauplatz wie ein Baugebiet mit mehreren Grundstücken alle Stationen des Genehmigungsverfahrens durchlaufen, mit Offenlage und Stellungnahmen der Behörden. Sollte jemand dagegen klagen, will die Ortsgemeinde sicher sein, dass die Kosten eines Normenkontrollverfahrens durch ein Gericht vom Antragsteller übernommen werden.
Aufgrund des Ausbaus der Klosterstraße und der Straße Im Cordel ist es nötig, den Kanal in der unteren Hauptstraße zu erneuern. Im gleichen Zuge werden die Wasserleitung und die Hausanschlüsse zu den Grundstücken erneuert. Wo dies der Fall ist, werden Mitarbeiter der Verbandsgemeindewerke die betroffenen Anlieger einzeln ansprechen. Es werden auch Leitungen für schnelles Internet direkt zu den einzelnen Grundstücken mitverlegt. Das bringt ab dem 22. Juni Behinderungen im täglichen Ablauf. Die Hauptstraße muss im Bereich der Hausnummern 5 bis 16 komplett für den Durchgangsverkehr gesperrt werden. Die Anwohner werden informiert.

Quelle: Trierischer Volksfreund / Bild: Günter Kleutsch

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