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Ockfen will eine Million investieren


Ockfen will eine Million investieren

TV vom 20.02.2016

(Ockfen) Der Ortsbürgermeister Gerd Benzmüller kennt das alljährliche Spiel mit dem Investitionsplan: "Je weniger wir wünschen, umso weniger kriegen wir." Er sehe diese Liste durchaus als Wunschzettel, über den die Kommunalaufsicht als Nächstes zu entscheiden hat, verkündet er vor dem Ortsgemeinderat.

Die Rede ist von rund einer Million Euro, allerdings verteilt auf drei Jahre bis 2018. Auf der Liste ist die Fahrbahnerneuerung auf der Kreuzung Herrenbergstraße/ Wiesplätzchen mit 72 000 Euro ein eher kleiner Betrag. Auch die Sanierung der Natursteinmauer in der Herrenbergstraße mit 75 000 Euro und die Erneuerung des Bürgersteiges in der Hauptstraße mit 50 000 Euro, die für 2017 geplant ist, fallen kaum auf. Aber dann wird’s teuer: Der Ausbau der Wallstraße, einschließlich Abwasserkanal und Wasserleitungen, kostet 440 000 Euro.

Dieser Betrag steht in der Liste für 2018. So auch der Preis für den Ausbau für die dortigen Grundstücksbesitzer mit 360 000 Euro. "Wir haben einmalige Beiträge mit Einzelabrechnung für jedes Grundstück", erklärt dazu der Ortschef. Ähnlich sieht es in der Klosterstraße aus, die 2017 stolze 240 000 Euro kosten soll, was die dortigen Grundstücksbesitzer 165 000 Euro kosten wird. Im Falle, dass die Projekte umgesetzt werden, sollen die Bürger aber informiert werden.

Ganz allgemein stehen 20 000 Euro für Grundstücksankäufe auf der Liste, damit der Rat durch Ankäufe und Abriss alter Häuser Gestaltungsspielraum für die Dorferneuerung hat. Ratsmitglied Frank Budinger vermisst ganz allgemein das Bürgerhaus und dessen Instandhaltung in dieser Aufstellung und zählte zahlreiche Mängel auf: "Fenster sind undicht, Türen defekt, Toiletten funktionieren nicht, und es gibt feuchte Stellen im Haus." Außerdem müssen immer mehr kaputte Stühle und Tische weggeworfen werden. "Das alles sind Unterhaltungsmaßnahmen und keine Investitionen", erklärt Ortschef Benzmüller. Der Plan wurde dennoch um 10 000 Euro aufgestockt und fürs Bürgerhaus sollen entsprechende Angebote eingeholt werden. Die Investitionen wurden einstimmig verabschiedet. doth

Extra

Die Ockfener Jugendgruppe, die ihr Domizil im Untergeschoss des Bürgerhauses unterhält, wollte ihre aktuelle Situation in der Ratssitzung behandelt wissen. "Der Rat ist kein Debattierclub", klärte Ortsbürgermeister Gerd Benzmüller die jungen Leute und Beatrice Leuk-Rauen vom Jugendzentrum Saarburg darüber auf, dass sie keine Ratsmitglieder sind und deshalb kein Rederecht haben. Aktuelle Probleme sollen jetzt bei einem separaten Termin geklärt werden. Dieses Treffen ist jedoch nicht öffentlich. Die Dorfjugend zog wieder unverrichteter Dinge ab. doth

Bild: Günter Kleutsch

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