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Drei Jahre Fleiß – 720 Seiten Spannung

Leckeres und Kreatives zum Herbst

Jubiläumsfahrt auf der Saar


Drei Jahre Fleiß - 720 Seiten Spannung

Volksfreund -Dirk Tenbrock / 26.10.2017

(Ockfen) Die druckfrische Ockfener Ortschronik wird am Freitag vorgestellt. Sie birgt überraschende Einsichten in die Historie und erzählt witzige Anekdoten, wie die vom 70 Jahre alten Wein, der in einem Brunnen gefunden wurde.



Ockfen Historisch fundiert und dennoch lebendig stellt die neue Chronik des Saar-Weinortes die weit über 1000-jährige Geschichte des Dorfes dar. Am Freitagabend präsentieren alle Beteiligten das druckfrische Werk erstmals der Bevölkerung von Ockfen.
Als Jonas Weller im Jahr 2014 seine Kaplanstelle bei der Pfarreiengemeinschaft Saarburg antrat und seinen Wohnsitz im Ockfener Pfarrhaus nahm, wollte er sich über die Dorfgeschichte informieren und stellte fest, dass es keine zusammenhängende Chronik des Ortes gab. Doch mit Unterstützung des Ortsbürgermeisters Gerd Benzmüller gründete sich ein Arbeitskreis heimatverbundener Bürger, die in einer dreijährigen Fleißarbeit das nun 720 Seiten umfassende Kompendium erstellte.

Neben dem geschichtsinteressierten Kaplan (der mittlerweile als Kooperator in Irsch/Trier tätig ist) stellte Günter Kleutsch seine umfangreiche Fotosammlung zur Verfügung. Geograf Reinhold Hierlmeier steuerte sein Wissen über die Besonderheiten des Ockfener Tales bei und die ehemalige Lehrerin Hildegard Settinger-Kirchen berichtet über das Ockfener Schulwesen. Hildegard Hausen und Hubert Krewer recherchierten die neuere Ockfener Geschichte, inklusive der Auswirkungen der beiden Weltkriege.
Peter Gasthauer widmete sich dem Ockfener Dialekt und Bernhard Klein der Entwicklung der Verwaltung und Infrastruktur. Die Kulturwissenschaftlerin Susanne Klein beackerte die historischen Quellen. Schlussendlich lebt die Chronik besonders durch die vielen Geschichten und Zitate der Zeitzeugen, die manche tragische, aber auch lustige Anekdoten beisteuern.
Dazu wurden auch regional und überregional zahlreiche Archive durchforstet und ausgewertet: So sagte man den Ockfenern schon im 14. Jahrhundert eine gewisse Aufmüpfigkeit nach. In einer herrschaftlichen Chronik von 1381 wurden sie als "nicht bequeme Untertanen" bezeichnet. Hochinteressant auch die spannende Geschichte des legendären Weinfundes von 1994, als in einem Brunnen etliche Flaschen einer 1921er Auslese geborgen werden konnten. Sie stammten von der Familie Klein, die den Wein gegen Ende des Zweiten Weltkrieges vor den Besatzungstruppen retten wollte. Als man sich nach etlichen Jahren an die Flaschen erinnerte, gestaltete es sich schwierig, da wieder heranzukommen. Ein Tunnel musste gegraben und Unmengen Schutt in dem nicht mehr genutzten Brunnen beiseite geschafft werden. Die große Überraschung: Der Wein war durch die Unterwasserlagerung gut konserviert und zeigte bei einer Probe noch enorme Finesse.

Das Projekt Ortschronik zeugt von Bürgersinn und ehrenamtlichem Engagement, wie es im Buche steht; nämlich im wahrsten Sinne des Wortes zwischen zwei Buchdeckeln.
Eines ist sicher: Die neue Ockfener Ortschronik ist ein monumentales Werk, an dem noch Generationen von Geschichtsinteressierten ihre Freude haben werden.
Am 27. Oktober wird die Chronik um 19 Uhr im Bürgerhaus vorgestellt. Mitglieder des Musikvereins Ockfen spielen in der Feierstunde. Interessierte können das Buch dann für 25 Euro kaufen. Danach ist es in der Ockfener Klostermühle und im Beuriger Pfarrbüro erhältlich.

TV-Foto: Dirk Tenbrock

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Leckeres und Kreatives zum Herbst

Volksfreund -Matthias Willems / 23.10.2017

(Ockfen) 25 Händler präsentierten beim Ockfener Herbstmarkt alles rund um die Themen Dekoration, Garten und Handarbeit. Ein Unterhaltungsprogramm mit Livemusik und ein Mitmachzirkus für Kinder rundeten das Angebot ab.



Ockfen Rund um das Bürgerhaus in Ockfen haben 25 Händler ihre Stände aufgebaut und präsentieren passend zur Jahreszeit Ideen für Dekoration, Garten und Handarbeit. Auch wenn das Wetter eher bescheiden ist, haben doch einige Besucher ihren Weg zum Ockfener Herbstmarkt gefunden, der in diesem Jahr erstmals am Bürgerhaus stattfindet.

"Der Markt wächst jedes Jahr", freut sich Veranstalter Christof Kramp von der Agentur Station K im Hinblick auf steigende Besucherzahlen, die auch ein Grund waren für den Standortwechsel von der Alten Abtei ins Bürgerhaus im Ortskern. "Hier bekommen wir mehr Leute rein", sagt Kramp, der den Herbstmarkt zum vierten Mal organisiert hat.

Das Konzept erwies sich von Beginn an als Erfolgsmodell. "Die Idee schlug ein wie eine Bombe", erzählt Kramp. Inzwischen kommen auch Besucher, die eine weite Anreise haben. Rainer Bohn ist mit ein paar Freunden auf Kurzurlaub in der Region. Er kommt aus Bruchsal bei Karlsruhe und hat in Schoden von dem Markt erfahren. "Es gefällt mir sehr gut hier", sagt Bohn, der eine kleine Vogeltränke gekauft hat. Am Stand von Vera Erschens sieht sich Christiane Schmidt-Rath aus St. Wendel Schmuck und Accessoires an. Dass vieles auf dem Markt selbst gemacht ist, gefällt der Saarländerin. Sie hat über Bekannte in Konz von dem Markt erfahren und ist mit ein paar Freunden unterwegs.

Auch die Händler sind zufrieden. Martina Wolf aus Trier ist zum zweiten Mal hier. Sie stellt aus Fundstücken und Recyclingmaterialien Schmuck her. "Hier herrscht eine schöne Atmosphäre. Es macht einfach Spaß", sagt sie. Damit niemand mit einem leeren Magen nach Hause geht, gibt es unter anderem Flammkuchen und natürlich Ockfener Wein. Udo Velten aus Könen schmeckt besonders gut die französische Salami, die ein Händler anbietet. Auch er zieht ein positives Fazit. "Ich finde solche kleinen Märkte immer schöner als einen unübersichtlichen Riesenmarkt."


Bilder: TV Bild Matthias Willems

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Jubiläumsfahrt auf der Saar

Reinhard Neises

Der Sportverein Ockfen kann in diesem Jahr auf sein 50-jähriges Bestehen zurückblicken. Dieses Jubiläum feierten die Mitglieder mit ihren Angehörigen, den Vertretern der SG-Partner und den örtlichen Vereinen mit einer Schifffahrt auf der Saar. Die Glückwünsche der Ortsgemeinde und der Vereine überbrachte Bürgermeister Gerd Benzmüller im Weinhotel Restaurant Klostermühle. Nach einem Rückblick auf die 50-jährige Vereinsgeschichte wurden die Gründungsmitglieder durch den ersten Vorsitzenden Albert Gasthauer geehrt.


Vorsitzender Albert Gasthauer würdigte die Verdienste und die Treue der Gründungsmitglieder Hermann-Josef Benzmüller, Berthold Schreiner,, Winfried Merten, Werner Klein, Hildegard Merten, Helmut Merten, Werner Pütz, Günter Kleutsch und Martin Schuster.

Bild: Günter Kleutsch

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