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Ockfener Sternsinger sammeln für Kinder in Not

Anreize setzen, damit der Ortskern nicht ausstirbt


Ockfener Sternsinger sammeln für Kinder in Not


Segen bringen, Segen sein. Gesunde Ernährung für Kinder auf den Philippinen und weltweit!“ hieß das Leitwort der bundesweiten Aktion Dreikönigssingen, und 30 Sternsinger unserer Pfarrgemeinde St. Valentin stellten dies eindrucksvoll unter Beweis. Am 11. Januar waren die Kinder und Jugendliche als Heilige Drei Könige gekleidet in den Straßen von Ockfen unterwegs. An viele Türen schrieben sie ihren Segensspruch „20*C+M+B+15“, Christus Mansionem Benedicat „Christus segne dieses Haus“ und sammelten für Not leidende Kinder in aller Welt. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen: 1.651,20 Euro kamen bei ihrer diesjährigen Sternsinger-Aktion zusammen.

Bundesweit beteiligten sich die Sternsinger in diesem Jahr an der 57. Aktion Dreikönigssingen, die diesmal unter dem Leitwort „Segen bringen, Segen sein. Gesunde Ernährung für Kinder auf den Philippinen und weltweit!“ stand. Mit ihrem Motto machten die Sternsinger darauf aufmerksam, wie wichtig eine gesunde Ernährung für die Entwicklung von Kindern überall auf der Welt ist. 842 Millionen Menschen weltweit leiden Hunger. Jeder achte Mensch hat nicht genügend zu essen, um ein gesundes Leben zu führen. Zwei Milliarden Menschen sind mangelernährt. Rund 2,6 Millionen Jungen und Mädchen unter fünf Jahren sterben jedes Jahr an den Folgen von Unterernährung. Mehr als 162 Millionen Kinder sind zu klein für ihr Alter, etwa 50 Millionen sind zu dünn für ihre Größe – beides sind Zeichen von Mangelernährung.

Bild: Günter Kleutsch

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Anreize setzen, damit der Ortskern nicht ausstirbt

TV vom 05-01-2015

(Ockfen) Der Ortsgemeinderat von Ockfen hat den Grundsatzbeschluss gefasst, ein Gebiet auszuweisen, in dem die Sanierung historischer Bausubstanz mit Zuschüssen und Steuervorteilen besonders attraktiv ist.

"Im Jahr 2050 wird es in Deutschland 20 Millionen weniger Menschen geben", sagt Stadtplaner Thorsten Seifert voraus. Damit nicht immer mehr leere und verfallene Häuser das Bild der Ortskerne bestimmen, müsse heute etwas unternommen werden. Deshalb hat der Ortsgemeinderat von Ockfen, wie in vielen anderen Orten auch, die Ausweisung eines Sanierungsgebietes beschlossen. "Neun Häuser stehen bei uns bereits leer, Tendenz steigend", bedauert Ortbürgermeister Gerd Benzmüller. Üppige Zuschüsse und Steuerersparnis sollen Bauherren Anreize geben, in ein historisches Haus, statt in einen Neubau zu investieren.
Dazu hat die Verbandsgemeinde Saarburg das Programm Bauen im Ortskern aufgelegt. Der Moderator für Ländliche Entwicklung bei der Verwaltung, Thomas Wallrich, erklärt, was dabei vonseiten der Verbandsgemeinde an Zuschüssen und Hilfen zu erwarten ist: "Aus der Dorferneuerung bis zu 20 452 Euro, ein Beratungszuschuss für das Architektenhonorar von 1000 Euro, ein Sockelbetrag von 5000 Euro, auch für Kinderlose, und mit Kindern unter 15 Jahren bis zu einer Höchstgrenze von 8000 Euro." Bedingung ist jedoch, dass im dörflichen Stil saniert und gebaut wird, damit das Ortsbild nach der Investition aufgewertet ist. Sogar Eigenleistung kann bis zu 20 Prozent der Investitionssumme anerkannt werden. Darüber hinaus gibt es zinsgünstige Darlehen.
Doch zunächst ist ein Untersuchungsgebiet beschlossen worden. Die Fachleute vom Planungsbüro Deubert werden sich die Häuser ansehen und dann eine Einschätzung zu deren Sanierungsbedarf abgeben. Danach wird der Ortsgemeinderat eine förmliche Satzung beschließen, in der der Zuschnitt des Sanierungsgebietes endgültig festgelegt wird.

"Mit dem Erlangen der Rechtskraft können Bauherren Anträge bei der Ortsgemeinde stellen", erklärt Seifert. Das werde noch bis ins Frühjahr hinein dauern. Die Laufzeit, innerhalb der eine Sanierung abgeschlossen sein sollte, beträgt 15 Jahre. Ortschef Benzmüller stellt jedoch fest: "Wir werden niemanden zwingen, zu sanieren." Es sollen lediglich enorme Anreize geboten werden.
Informationen zu den Förderprogrammen, zur Antragstellung und weiteren Fördergebieten gibt es bei der Verbandsgemeindeverwaltung Saarburg, und im Internet auf www.bauen-im-ortskern.de

Bild: Günter Kleutsch

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