November 2006

Archiv 2006


Weihbischof Dr. Stephan Ackermann spendete in St. Valentin Ockfen die Firmung

Ockfener Bürger gedachten der Gefallenen und Vermissten der Kriege

St. Martin zog durchs Dorf

Der Giebel der Kirche wird saniert


Weihbischof Dr. Stephan Ackermann spendete Mädschen und Jungen aus Ockfen und Schoden die Firmung


Am 22. November 2006 spendete Weihbischof Dr. Stephan Ackermann, unter großer Anteilnahme der Pfarrmitglieder, 22 Mädchen und Jungen aus Ockfen und Schoden in der Pfarrkirche St. Valentin die Firmung.

Nach christlichen Vorstellungen spendet Christus durch die Hand des Bischofs den heiligen Geist zur Festigung und Vollendung des neuen Lebens, welches sie in der Taufe begonnen haben.

Die Firmung in der kath. Kirche bedeutet auch: Begabung und Auftrag aus Jesu Geist zu leben. Wer sich für die Firmung entscheidet übernimmt auch Verantwortung für die Gestaltung der Zukunft im Geiste Jesu und der Kirche.

Bereits im Juli begann die Firmvorbereitung mit einem gemeinsamen Wochenende in Springiersbach. Neben dem gegenseitigen Kennen lernen standen die Themen „Ich bin ich“ und „Wir sind wir“ – die persönliche Auseinandersetzung mit sich selbst und seinem Lebensweg, sowie der Blick auf die Gemeinschaft und das Miteinander im Mittelpunkt des Wochenendes.

Nach den Sommerferien ging die Vorbereitung weiter. An drei Nachmittagen hatten die Jugendlichen die Möglichkeit, in zusammen mit den Katechetinnen und Katecheten, sich mit zentralen Themen unseres Glaubens auseinanderzusetzen, damit vertraut zu werden und zu überlegen: „Was hat das mit meinem eigenen Leben zu tun?“

So stand am ersten Nachmittag die Person Jesu im Mittelpunkt – Stationen in seinem Leben, sein Handeln und Wirken bei den Menschen. Wichtig dabei war, das eigene Leben damit zu konfrontieren und zu überlegen, welche Bedeutung Jesus für das eigene Leben hat.

Der zweite Nachmittag stand unter dem Motto „Miteinander Kirche sein“. Mit einer „Gemeinderalley“ lernten die Jugendlichen ihre jeweiligen Pfarreien besser kennen, beantworteten Fragen und interviewten Menschen, die sich in den verschiedenen Gruppen der Pfarrei engagieren.

Beim dritten Nachmittag schließlich ging es um den Heiligen Geist und das Sakrament der Firmung.

Zum Schluss stand die Frage der Entscheidung vor jedem einzelnen: „Möchte ich gefirmt werden und mein Leben aus meinem Glauben heraus als Christ leben?“

Neben den Katechesen hatten die Jugendlichen die Möglichkeit, in verschiedenen Projekten Kirche und kirchliches Engagement kennen zu lernen und aktiv mitzumachen. So gab es die Projekte Rumänienhilfe, Besuch des ehem. KZ Hinzert, Seniorennachmittag, Firmzeitung, mit Rucksack und Bibel auf dem Jakobusweg, ein kirchliches Ereignis per Computer darstellen.

Die Pfarrei St. Valentin Ockfen-Schoden wünschte allen Neugefirmten Gottes Segen und dass sie immer wieder auf ihrem Lebensweg merken, dass Gottes Geist sie begleitet!

Sie wurden ermutigt, den Weg als Christen zu gehen und sich mit ihren Ideen in der Kirche einzubringen!


Bilder von der Firmung

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Ockfener Bürger gedachten der Gefallenen und Vermissten der Kriege


Am Volkstrauertag wird der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft gedacht. Bundesweit werden die obersten Behörden und Einrichtungen des öffentlichen Rechts halbmast beflaggt. Viele Menschen finden sich an den Gedenkstätten ein, um den Gefallenen und vermissten Soldaten der beiden Weltkriege zu gedenken.

Auch in Ockfen fanden sich trotz strömendem Regen zahlreiche Bürger an dem Ehrenmahl ein, um den Gefallenen der beiden Weltkriege so wie den Opfern heutiger Kriege und Gewaltverbrechen zu gedenken. Frieden und Versöhnung sollen uns die Gedenkstätten vermitteln. einander näher bringen und uns die Hand zu einer besseren Zukunft reichen.

Auch Ortsbürgermeister Leo Steinmetz wies in seiner Ansprache darauf hin, dass Friede und Versöhnung mit das wichtigste Gut unsere Zukunft ist.

Leo Steinmetz wörtlich: - „Der heutige Sonntag wird auch als „Friedenssonntag“ bezeichnet. Friede ist nämlich das, was in der Vergangenheit nicht war und in der Zukunft sein soll. Friede ist ganz wesentlich eine Frage der Versöhnung. Schauen wir auch den fest formulierten Text zum Totengedenken. Am Schluss heißt es: „Aber unser Leben steht im Zeichen der Hoffnung und Versöhnung.“ Es ist von ermutigender Bedeutung, dass diese Worte ihre Wurzeln in der Botschaft des Neuen Testamentes haben.

Versöhnung lebt, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger! Seit dem letzten Weltkrieg fanden auf vielen Soldatenfriedhöfen Begegnungen ehemaliger Kriegsgegner statt. Sie haben sich die Hand gegeben. Aus ehemaligen Feinden sind Freunde geworden. Ein wichtiges Zeichen der Versöhnung und eine konkrete Handreichung für den Frieden war für mich die feierliche Einweihung der Frauenkirche in Dresden im letzten Jahr. Die Frauenkirche ist neu erstanden.

Wer hätte das nach dem Krieg zu hoffen gewagt? Im Februar 1945 ist sie im Bombenhagel zusammengestürzt. Jetzt ist sie wieder auferstanden. „Brücken bauen – Versöhnung leben!“ das ist die Botschaft der neuen Kirche und vor allem des goldenen Kuppelkreuzes, das Menschen aus England gestiftet haben. Es wurde originalgetreu gefertigt vom Sohn eines Bomberpiloten, der damals bei der Zerstörung mit dabei war. Versöhnung lebt, meine Damen und Herren!

Hoffen wir, dass unsere Kinder und Enkelkinder verschont bleiben von Schrecken und Gewalt“. – Zitat Ende.

Mitgestaltet wurde die Gedenkfeier vom Kirchenchor, dem Musikverein und der Freiwilligen Feuerwehr Ockfen.

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St. Martin zog durchs Dorf


Wie in jedem Jahr zog auch in diesem Jahr der Martinszug wieder durchs Dorf. Anders als bisher traf man sich in diesem Jahr vor dem Zug zu einem Familiengottesdienst in der Pfarrkirche St. Valentin. Im Gottesdienst stellten die Kinder über den hl. Martin unter beweis. Im Anschluss an den Gottesdienst ging es unter den musikalischen Klängen des Musikvereins mit den Laternen durchs Dorf. Dabei wurden die Martinslieder von den Kindern kräftig mitgesungen. Langsam nähert man sich dem Ziel, dem Martinsfeuer am Sportplatz. Hier gab es dann die redlich verdiente Belohnung, eine Martinsbrezel aus der Hand von St. Martin und dem Ortsbürgermeister Leo Steinmetz. Auch an Papi und Mami war gedacht worden. Bei Bier und Glühwein hielt man es dann doch noch etwas aus.

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Der Giebel der Kirche wird saniert


Von Weitem ist das Gerüst an der Kirche zu sehen. Da sich am Giebel der Putz löst und herab zu stürzen droht, muss dieser saniert werden. Die Kosten für die Arbeiten belaufen sich auf 24.000 €, davon zahlt das Bistum 13.200 €. Der Eigenanteil der Pfarrei beträgt 10.800 €.

Auch an den Eingangstüren, Hauptportal und Seitenportale, hat der Zahn der Zeit genagt. Im Rahmen der Sanierungsarbeiten wird zunächst das Hauptportal renoviert. Die Kosten belaufen sich auf 5.500 €. Die Seitenportale werden je nach Finanzkraft der Pfarrei renoviert. Die Kosten hierfür belaufen sich auf 3000 € je Portal. Somit betragen die Gesamtkosten der Maßnahmen 45.500 €, wovon die Pfarrei 32.300 € zu tragen hat.

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