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April 2010

Archiv 2010

Ein Dirigent, zwei Orchester

Sportverein Ockfen zieht Bilanz

10 Kinder aus der Pfarrei St. Valentin Ockfen-Schoden feierten Erstkommunion


Ein Dirigent, zwei Orchester

TV 27.04.2010

Selten ist die Bühne der Saarburger Stadthalle so gut gefüllt gewesen wie bei einem blasmusikalischen Ereignis der Superlative: Zwei Orchester, die Musikvereine Ockfen und Fanfare Oberbillig, bewiesen vor über 500 begeisterten Zuhörern gemeinsam Dynamik und Können.

Saarburg. (doth) Es wurde eng auf der Bühne der Stadthalle Saarburg. Knapp 80 Musiker aus Ockfen und Oberbillig drängten sich dicht an dicht, um unter der Leitung von Arno Hoffmann eine bis dahin ungeahnte Dynamik und Wucht zu entfalten. Dem Konzert gingen Proben voraus, die sich als logistische Meisterleistung entpuppten.
"In der Besetzung, wie wir heute spielen, haben wir nie geprobt", erklärte Kapellmeister Hoffmann vor Konzertbeginn. Immer fehlten einige, denn solch ein großer Klangkörper sei schwer unter einen Hut zu bekommen. Immer wieder waren Leute in Urlaub, krank oder beruflich verhindert. Der Lohn der Mühe war allerdings ein enormes Klangvolumen - dank üppig besetzter Register. Ideengeber zu diesem Mammutkonzert war ebenfalls Hoffmann, denn er leitet sowohl die Musiker aus Ockfen als auch die Fanfare Oberbillig. "Wir wollten beweisen, dass Blasmusik zu großem symphonischen Klang in der Lage ist", begründet er das Projekt, das vorerst im doppelten Sinn für die rund 500 Zuhörer zum einmaligen Erlebnis wurde.
Mit "Also, sprach Zarathustra" von Richard Strauss wurde der Abend eröffnet und damit gleich bewiesen, wie symphonisch der Doppelverein klingt. Reinhard Neises führte durch einen Abend von höchster musikalischer Qualität. Viel "Programmmusik" war zu hören. Das sind Tondichtungen, in denen eine Geschichte ohne Text erzählt wird. Das Riesenorchester führte die Zuhörer auf den Berg "Pilatus" am Vierwaldstätter See, nahm sie mit auf eine Zugreise durch den US-Bundesstaat Oregon und beschrieb das Leben in einem musikalischen Dorf. Große Oper war mit Werken von Guiseppe Verdi vertreten, und die Filmmusikklassiker von Ennio Morricone bildeten das eindrucksvolle Finale. Nur die berühmte Mundharmonika aus "Spiel mir das Lied vom Tod" fehlte noch.
"Das macht Freude zu hören, mit wie viel Volumen und Präzision die spielen. Das war mal Zeit, einen solchen Klangkörper zu bilden", findet Monika Etringer aus Ockfen. Roland Franzen war aus Franzenheim gekommen, um das einmalige musikalische Ereignis nicht zu verpassen: "Das musste ich mir einfach anhören. So groß sollte häufiger gespielt werden."
Langanhaltender Applaus war der Dank der 500 Zuhörer im Saal.

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Sportverein zieht Bilanz

Reinhard Neises 12.04.2010

In der Jahreshauptversammlung im Vereinslokal Weinhaus Gasthauer zog der Vorstand Bilanz und berichtete über die Aktivitäten im letzten Jahr in den einzelnen Abteilungen. Den Mitgliedern stehen Angebote im Fußball, im Kinder- und Jugendturnen sowie in der Gymnastik offen. Im Seniorenfußball besteht eine Spielgemeinschaft mit dem SV Schoden und dem SV Irsch. Hier konnte der 1. Vorsitzende Albert Gasthauer über die Erfolge der beiden Seniorenmannschaften berichten. Die erste Mannschaft belegt den ersten Tabellenplatz in der höchsten Kreisklasse und hat gute Aussichten, in diesem Jahr den Aufstieg in die Bezirksliga zu schaffen. Sie hat auch das Halbfinale im diesjährigen Kreispokal erreicht, nachdem sie im letzten Jahr Kreispokalsieger geworden ist. Die zweite Mannschaft nimmt einen Mittelfeldplatz in der Kreisklasse C ein. Die jugendlichen Fußballer des Vereins sind in der bestehenden Jugendspielgemeinschaft mit dem SV Schoden, dem SV Eintracht Irsch und dem SV Ayl integriert. Auch hier sind die SG-Sportler erfolgreich. Die A-, B- und die C-Jugendmannschaften spielen jeweils in der Bezirksliga. Außerdem spielt eine AH-Mannschaft zusammen mit dem SV Schoden und dem SV Ayl.


Die Angebote in den Abteilungen Gymnastik sowie im Kinder- und Jugendturnen werden gut angenommen. Hier wird neben den regelmäßigen Übungsstunden auch die Abnahme des Sportabzeichens angeboten. Im letzten Jahr haben neun Jugendliche und vier Erwachsene erfolgreich hieran teilgenommen. Der Vorstand und die Mitglieder danken in diesem Zusammenhang allen Übungsleiterinnen und Übungsleitern sowie den Betreuern für ihr besonderes Engagement und ihren Einsatz, ohne den dieses Angebot nicht aufrechterhalten werden könnte. Danke sagt Albert Gasthauer aber auch allen Mitgliedern für die Unterstützung und dem Vorstand für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit.

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10 Kinder aus der Pfarrei St. Valentin Ockfen-Schoden feierten Erstkommunion


Kommunio in St. Valentin Ockfen 11-04-201010 Kinder, aus der Pfarrei St. Valentin Ockfen-Schoden, feierten am Sonntag, den 11. April gemeinsam mit ihren Eltern und den Pfarrangehörigen ihre 1. heilige Kommunion.

Begleitet vom Musikverein, ihren Eltern, Verwandten und den Pfarrangehörigen zogen die Kinder in einer Prozession, die durch den Ort führte, in die Kirche ein. Die Absicherung der Strecke lag in den Händen der Feuerwehr.

Der feierliche Gottesdienst, gehalten von Vikar Przemyslaw Nowak, stand unter dem Leitwort „Auf den Spuren Jesu“. Musikalisch begleitet wurden die Kinder von der Gitarrengruppe und dem Kirchenchor. Die Kommunionkinder dankten im Anschluss an den Gottesdienst, auch im Namen der Eltern, allen Beteiligten, die zum Gelingen der Kommunionfeier beigetragen haben. Ihr besonderer Dank galt Vikar Przemyslaw Nowak.


Spuren im Sand

Eines Nachts hatte ich eine Traum:


Ich ging am Meer entlang mit meinem Herrn.

Vor dem dunklen Nachthimmel erstrahlten, Streiflichter gleich, Bilder aus meinem Leben.

Und jedes Mal sah ich zwei Fußspuren im Sand, meine eigene und die meines Herrn.

Als das letzte Bild an meinen Augen vorübergezogen war, blickte ich zurück. Ich erschrak, als ich entdeckte, dass an vielen Stellen meines Lebensweges nur eine Spur zu sehen war.

Und das waren gerade die schwersten Zeiten meines Lebens.


Besorgt fragte ich den Herrn:

Herr, als ich anfing, dir nachzufolgen, da hast du mir versprochen, auf allen Wegen bei mir zu sein.

Aber jetzt entdecke ich, dass in den schweren Zeiten meines Lebens nur eine Spur im Sand zu sehen ist.

Warum hast du mich allein gelassen, als ich dich am meisten Brauchte?“

Da antwortete er: „Mein liebes Kind, ich liebe dich und werde dich nie allein lassen, erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten.

Dort, wo du nur eine Spur gesehen hast, da habe ich dich getragen:“


Margaret Fishback Powers


Kindergebet aus Sambia in Afrika


Herr Jesus, wir danken dir, daß du mit uns lebst.

Du bist immer bei uns:

Du weinst mit uns.

Du freust dich mit uns.

Du hungerst mit uns.

Du lernst mit uns.

Du segnest uns.


Jesus wir bitten dich:

Hilf allen Kindern,

den vielen, die krank sind,

den vielen, die behindert sind,

den vielen, die auf der Flucht sind,

und den vielen, die reich sind.

Amen

Bild: Günter Kleutsch / weitere Bilder von der Kommunion

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