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Der
Kirchenchor Ockfen auf Wanderschaft
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Susanne Klein / 16.08.2010
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Am
Samstag, 14.08.2010, ging es pünktlich um 9.00 Uhr in Ockfen
los. An der Saar entlang wanderten wir bis zur Höhe Villa
Keller. Dort wurde eine erste – verdiente – Rast
eingelegt, versüßt mit selbst gebackenem Kuchen und
diversen Getränken. Doch bald ging es weiter auf „Schuster´s
Rappen“: über die Saarbrücke, durch die Saarburger
Unterstadt und hinauf zur St. Laurentius-Kirche. Hier erwartete
uns bereits der Organist der Laurentius-Kirche, Herr Fell. Nach
einigen einleitenden Worten über die Entstehungsgeschichte
der Kirche zeigte uns Herr Fell den historisch wertvollen
Taufstein, erklärte uns die Darstellungen der Kirchenfenster
und einiges mehr. Dann aber führte er uns sein erklärtes
Lieblingsstück – die Orgel – vor. Wir erfuhren
einiges über Manuale und Register, über Fußpedale
und Glockentöne als Besonderheit der Saarburger Orgel.
Aufschlussreich, einleuchtend und sehr interessant gestaltete sich
eine kurzweilige Stunde an und um die Orgel. Zum Schluss sangen
wir der Gottesmutter noch ein Ständchen, bedankten uns bei
Herrn Fell mit einem kleinen Obolus und wanderten nach einer
erneuten Stärkung (Depot in der Garage von Pastor Leick)
weiter.
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Durch die sog. Zigeunergasse und ein kleines Waldstück
führte der Wanderweg des Kirchenchores dann zum
Greifvogelpark. Hier wurden wir schon von lecker duftendem
Grillfleisch erwartet. Das Essen mundete allen, und die Gespräche
flossen munter dahin. Doch das nächste Highlight erwartete
uns schon: eine Greifvogel-Flugschau. So mancher Teilnehmer musste
den Kopf ob der tollkühnen Vorführungen einziehen. Zum
Ende der Vorführung erhielten wir auch noch einen kleinen
„Segen von oben“ in Form eines Regenschauers.
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Der Regen war jedoch nicht von langer Dauer, so dass wir wieder
frohen Mutes und ausholenden Schrittes zurück nach Saarburg
wandern konnten. Zur Belohnung gab es diesmal ein Eis. Am
Buttermarkt stand dann die versprochene Gelegenheit zur Heimfahrt
bereit: die Saarburger Bimmelbahn. Die Augen wurden groß und
das Gelächter auch, wären doch einige Teilnehmer niemals
auf die Idee gekommen, mit der Bimmelbahn zu fahren. So aber gab
es noch eine kleine Stadtrundfahrt bevor es an der Villa Keller
auf den Saarradweg Richtung Ockfen ging. Und dass ein Kirchenchor
unterwegs war, konnte man an den lustigen Liedern, die gesungen
wurden, erkennen. An der Haltestelle Ockfen/Saar mussten zunächst
alle aussteigen, da eine mit Passagieren besetzte Bimmelbahn die
B51 nicht überqueren darf. Also fuhr die Bimmelbahn solo über
die L 138, die Wandersleute überquerten die L 138 zu Fuß
und stiegen dann gleich wieder ins Bähnchen ein, um bis vor
unser Vereinslokal Gasthauer gefahren zu werden – zur Gaudi
aller.
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Im Vereinslokal klang ein gelungener Tag ebenso gelungen aus.
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Fazit: ein
wunderschöner Tag.
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Bild:
Günter Kleutsch
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Zeltlager des
Camping Club Ockfen 1974 e.V. in Orscholz
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Raimund Schuster
/ 01.08.2010
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Ockfen
- Orscholz. Mit insgesamt über 50 Jungen und Mädchen
im Alter von 8 bis 15 Jahre und deren Betreuern veranstaltete der
Camping Club Ockfen 1974 e.V. sein diesjähriges Zeltlager in
Orscholz auf dem Jugendzeltplatz.
Mit
dem Bus ging die Fahrt gemeinsam von Ockfen zum Zeltplatz. Ein
Vortrupp hatte bereits am Vortag ganze Arbeit geleistet und das
Zeltdorf hergerichtet und die Kits konnten direkt nach der Ankunft
in Ihre neuen Unterkünfte für die nächsten Tage
einziehen.
Nach
dem obligatorischen Kennenlernspiel, es waren diesmal viele
„Neulinge“ dabei, hatten die Teilnehmer schnell
Freundschaften geschlossen. Nachdem direkt am ersten Tag der Ort
Orscholz und die Umgebung erkundet wurde, folgte an den folgenden
Tagen jeweils ein ausgiebiges Unterhaltungsprogramm.
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So wurde u. a. eine
Dorfrallye mit Bildersuch- und Fragespielen, das Orscholz –
Spiel, Bingo, Spiel ohne Grenzen, Fußball, Volleyball,
Völkerball, Quiz, Der Große Preis, ein Schwimmbadbesuch
in im Freibad Mettlach und vieles mehr veranstaltet.
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Eine Nachtwanderung
mit einigen Überraschungen sowie eine mittlerweile schon
traditionelle Kinderparty durfte nicht fehlen. Hierbei gestalteten
die Kits unter dem Motto „CCO – TV – mein
Betreuer kann…“ Ihr eigenes Fernsehprogramm. Die
Sendung wurde von einer Jury sowie einem Moderator geleitet und
von Werbepausen, Musik- und Gesang zu einem kurzweiligen
Unterhaltungsprogramm. Besonders gefiel hier den Kindern das
Pferd, das eigens für den Vortrag der Betreuer gebaut wurde
und über den kleinen Michel handelte, der so gern ein Reiter
werden wollte.
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Einige Kinder
konnten sich so sehr mit dem Pferdchen anfreunden, dass Sie es
gleich auf den Namen „Fijela“ tauften und ihm täglich
frisches Wasser und Gras zu fressen gaben.
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Für eine
angemessene Abkühlung an den heißen Tagen sorgte der
eigene Swimmingpool, der von allen Kindern reichlich genutzt
wurde.
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Bei dem
Unterhaltungsprogramm der Betreuer verging die Zeltfreizeit wie im
Fluge. Während der Jugendfreizeit gab es jeden Tag frische
Verpflegung aus der vereinseigenen Zeltküche, die von den
fleißigen Betreuerfrauen aufgetischt wurde und einige der
Kinder werden das gute Essen vermissen.
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An einigen Abenden
wurde ein Lagerfeuer abgebrannt und wie im Saarland üblich
„geschwenkt“. Lagerfeuerspiele wie: mein rechter
rechter Platz ist leer, das singende Tuch, Stille Post oder die
Reise zum Mond trugen weiter zur Unterhaltung bei.
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Das Ziel des
alljährlichen Zeltlagers, das der Camping Club Ockfen 1974
e.V. bereits seit 1977 durchführt, ist das
Zusammengehörigkeitsgefühl innerhalb einer größeren
Gruppe zu stärken, Rücksichtnahme gegenüber anderen
Kindern auszuüben und natürlich einen schönen
Erlebnisurlaub zu verbringen.
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Der CCO bedankt
sich bei allen Kindern, sowie bei den Helfern und Betreuern, die
wie jedes Jahr uneigennützig einen Teil Ihres Jahresurlaubes
opfern, um mit den Kindern ein paar schöne und erlebnisreiche
Tage zu verbringen.
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Ein besonderer Dank
gilt auch den Gönnern des Vereins, dem Malerbetrieb Thull aus
Irsch, der Bauunternehmung Benzmüller aus Ockfen sowie dem
Heizungsunternehmen Biering und dem Elektrobetrieb Benzmüller
aus Saarburg.
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Der Camping Club
Ockfen würde sich freuen, wenn im nächsten Jahr wieder
viele Kinder mitfahren würden und sich vor allen Dingen an
die Regeln der Betreuer halten.
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Bild:
Veranstalter
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