Mai 2008

Archiv 2008

Bekanntmachung der Jagdgenossenschaft Ockfen

Jäger pflanzen Lindenbäume

Reservisten marschieren rund um Serrig


Bekanntmachung der Jagdgenossenschaft Ockfen


Die Jahreshauptversammlung der Jagdgenossenschaft Ockfen hat am 15. Mai 2008 beschlossen, den Reinertrag aus der Jagdnutzung nicht auszuzahlen, sondern für den Ausbau und die Unterhaltung von Wirtschaftswegen in der Gemarkung Ockfen zu verwenden.

Abstimmungsergebnis: einstimmig.

Nach § 10 Bundesjagdgesetz kann jedoch jeder einzelne Jagdgenosse, der diesem Beschluss nicht zugestimmt hat, die Auszahlung seines Anteiles am Reinerlös verlangen. Dieser Anspruch erlischt einen Monat nach Veröffentlichung dieses Beschlusses.


Ockfen, den 16. Mai 2008

Jagdgenossenschaft Ockfen

gez. Leo Steinmetz, Jagdvorsteher

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Jäger pflanzen Lindenbäume

Leo Steinmetz 19.05.2008

Lindenbaum PflanzenDie in Ockfen tätigen Jagdpächter der Feldjagd Dr. Thomas und Dr. Eydel sowie von der Gehöferschaftsjagd der Jagdpächter Klaus Mouget haben in Ockfen der Gemeinde Lindenbäume geschenkt und gepflanzt.

Die Idee entstand auf der Hegering Versammlung in Oberemmel durch Kreisjagdmeister Rolf Kautz. Diese Sache setzten die Ockfener Jäger in die Tat um und pflanzten auf dem Festplatz Lindenbäume.

In der Linde verehrten die Germanen Freya, die Göttin der Liebe und des Glücks. Viele Dörfer hatten früher ihre Dorflinde, die das Zentrum des Ortes bildete und Treffpunkt für den Nachrichtenaustausch war. Im Mai wurden meist Tanzfeste unter dem Lindenbaum gefeiert. Ein literarisches Denkmal hat dem Baum Wilhelm Müller in seinem Gedicht „Der Lindenbaum“ gesetzt.

Der intensive Duft der Lindenblüten lockt Bienen und Hummeln an. Die Linde blüht von Juni bis August. Von Imkern sind die Linden während der Blüte als Honigquellen besonders geschätzt, weil die Bienen Lindenblütenhonig produzieren können. Getrocknete Lindenblüten ergeben einen Heiltee, der beruhigend auf die Nerven und lindernd bei Erkältungen mit Husten wirkt. Somit leisten Lindenbäume ihren Beitrag für Natur und Gesundheit.

Ortsbürgermeister Leo Steinmetz dankt allen Mitwirkenden im Sinne einer guten Sache zum Wohle des Dorfes, wünscht den Linden ein gutes Wachstum und wie bisher die gute Zusammenarbeit mit den Jägern

Bild: Günter Kleutsch

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Reservisten marschieren rund um Serrig


Leichte Nebel lagen über dem Saartal als sich die Ockfener Reservisten in ihrem Vereinslokal zu ihrem alljährlichen Reservistenmarsch trafen. Mit dem Bus fuhr man zunächst über Serrig in den Neunhäuser Wald. Auf Höhe der ehemaligen Radarstation war der Startpunkt für den Rückmarsch nach Ockfen. Nach einer kleinen Stärkung, die vom mitgeführten Versorgungswagen gereicht wurde, marschierte man zunächst Richtung schöne Aussicht. Hier war die Frühstückspause vorgesehen. Wegen technischer Schwierigkeiten, das Versorgungsfahrzeug musste wegen einer Schranke einen anderen Weg nehmen, wurde die Pause vorverlegt. Nachdem man sich gestärkt und neu versorgt hatte, ging es weiter über die schöne Aussicht, unterhalb des Höckerberges und vorbei am Bahnhof Taben-Rodt zum Parkplatz an der Lohmühle. Hier konnte noch eine kleine Stärkung zu sich genommen werden, bevor man sich an den Aufstieg zur Hammer Kapelle, an der K 128, wo das Mittagessen wartete, machte. Wie üblich war der Mittagsschmaus wieder von unserem Reservisten Josef Benzmüller vorbereitet und von seiner Tochter Claudia an den Rastplatz gebracht worden.

Nachdem man sich gestärkt und von dem strapaziösen Marsch des Vormittags erholt hatte, ging es weiter Richtung Krutweiler, Saarburg. Immer wieder unterbrochen von kleinen Rastpausen. Auf den Saarwiesen bei Saarburg stattete man noch kurz der französischen Armee, die hier den 40. Geburtstag ihrer Garnison in Saarburg feierten, einen Besuch ab, bevor es zurück ins Vereinslokal Weinhaus Gasthauer nach Ockfen ging. Es folgten einige schöne Stunden in fröhlicher Runde, bis man sich dann zur wohlverdienten Ruhe begab.

Festzuhalten bleibt: Die Marschrute und die Busfahrt führten die Reservisten rund um Serrig und sie erlebten wieder einige neue Einblicke unserer Heimat.

Bild: Günter Kleutsch / Bilder vom Marsch

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