Januar 2005

Archiv 2005

Kreativität lohnt sich

Eheleute Merten-Görgen feierten Diamantene Hochzeit

Dorfbegehung des Ausschuss für Dorfentwicklung, Kultur und Fremdenverkehr

Ockfener Sternsinger sammeln € 1 515,-- für Kinder in Not

Goldene Spende der Eheleute Maria und Klemens Minn

Weihnachtsbläser spielten zum 20. Mal


Keativität lohnt sich


2000 Euro Erlös brachte ein Adventsbasar der Strick- und Bastelfrauen von Ockfen. Einmal wöchentlich treffen sich die Gruppen im Pfarrhaus, um je nach Interesse und Begabung Stricksachen bzw. kreative Bastelarbeiten herzustellen. Auf dem Basar im November konnten Adventskränze, Weihnachts- und Grußkarten, Stricksachen wie Strümpfe, Mützen u. a., Gehäckeltes und Gesticktes, Patchworkarbeiten sowie getöpferte Dekoartikel erworben werden. Zahlreiche Besucher genossen auch Kaffee und Kuchen in gemütlicher Atmosphäre. Der Erlös der Veranstaltung kommt der Kirchengemeinde und der Ortsgemeinde von Ockfen zugute. Er dient der Anschaffung eines Handlaufes vor dem Haupteingang der Kirche sowie einer Beleuchtung der Ortseingänge. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde wurden von Vertretern der Strickfrauen und der Bastelfrauen je 1000 Euro an Pastor Hubert Nickels und Ortsbürgermeister Leo Steinmetz überreicht.


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Eheleute Merten-Görgen feierten Diamantene Hochzeit


Das Fest der Diamantenen Hochzeit feierte am 11.Januar 2005 das Ehepaar Peter Merten, geb. am 26.03.1916 in Ockfen und Maria Merten geb. Görgen, geb. am 22.05.1922 in Ockfen, im Kreise der Familie, Freunde und Bekannten.
Die Eheleute Merten haben sich am 09.01.1945 beim Standesamt Zerf und am 11.01.1945 in der Pfarrkirche St. Valentin in Ockfen das Ja-Wort gegeben. Nach dem Krieg war Peter Merten als Weinbergsarbeiter und ab 1951, bis zum Rentenbeginn 1976, als Schachtmeister im Baugewerbe tätig und sorgte so für das Einkommen der Familie. Die Ehefrau führte den Haushalt und kümmerte sich um die Erziehung der Kinder. Gemeinsam bewirtschafteten sie im Nebenerwerb den landwirtschaftlichen und weinbaulichen Betrieb. Zum Jubiläum gratulieren 3 Kinder, 8 Enkelkinder und 1 Urenkel.

Peter und Maria Merten leben in einem eigenständigen Haushalt. Maria Merten versorgt und pflegt ihren, 1997 nach einem längeren Augenleiden erblindeten, Mann. Durch das vorlesen der Tagespresse vermittelt sie ihm das Tagesgeschehen.

Die Glückwünsche zu diesem Ehrentag überbrachten für das Land Rheinland-Pfalz und den Landkreis Trier-Saarburg MdL Dieter Schmitt, für die Verbandsgemeinde Saarburg Bürgermeister Günter Schartz, für die Ortsgemeinde Ockfen Ortsbürgermeister Leo Steinmetz und für die Kirchengemeinde Ockfen Helga Werner und Anne Ludwig.

Alle Gratulanten wünschten dem Jubelpaar noch viele gemeinsame Jahre bei bester Gesundheit.


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Dorfbegehung


Der Ausschuss des Ortsgemeinderates für Dorfentwicklung, Kultur und Fremdenverkehr besichtigte am Sonntag, dem 09.01.2004 die gemeindlichen Anlagen und Grünflächen.

Sinn und Zweck der Besichtigung war, wie gestaltet die Gemeinde das Ortsbild für die Fremdenverkehrssaison 2005.

Die Schwerpunkte waren die Gestaltung und Beleuchtung der Ortsein- und -ausgänge sowie die Aktualisierung der Informations- und Hinweistafeln.


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Ockfener Sternsinger sammeln € 1 515,-- für Kinder in Not

H. Hausen

Am Sonntag, 9. Januar 2005, zogen 21 Kinder als Heilige Drei Könige gekleidet mit ihren Begleitern in den Straßen der Pfarrgemeinde Ockfen von Haus zu Haus. Mit Kreide schrieben sie den Segenswunsch „20*C+M+B+05“, Christus Mansionem Benedicat, an zahlreiche Türen und sangen ebenso oft ihre Lieder.

Beispielland der diesjährigen Aktion, die unter dem Leitwort „Kinder haben eine Stimme – dek mii sitti riak rong“ stand, ist Thailand. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: € 1 515,-- kamen zusammen, die zum Teil den Opfern der Flutwelle in Südostasien zugute kommen.


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Goldene Spende der Eheleute Maria und Klemens Minn

TV 31.12.2004

Ihre Goldene Hochzeit nahmen die Eheleute Maria und Klemens Minn aus Ockfen zum Anlass, Gutes zu tun. Sie wünschten sich von den Gästen keine Geschenke, sondern eine Spende. Diese Idee nahmen die zahlreichen Gratulanten an:

Schließlich kamen 3200 Euro zusammen. Das Geld geht je zur Hälfte an den Musikverein Ockfen und an die Kinderchirurgie des Mutterhauses der Borromäerinnen in Trier. In einer Feierstunde wurden Chefarzt Dr. Gruber vom Mutterhaus sowie MV-Vorsitzender Hubert Krewer über die Zuwendungen informiert.


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Weihnachtsbläser spielten zum 20. Mal


„Stille Nacht heilige Nacht, Es ist ein Ros entsprungen“ und weitere Weihnachtslieder erklangen am  Heiligabend um 24.00 Uhr über dem Dorf. Bereits zum 20. Mal traf sich eine kleine Gruppe von Musikern auf dem Feldweg gegenüber vom Dorf. Auch Regen und starker Wind konnte sie nicht davon abhalten. Leise ging es bei den Vorbereitungen zu. Nur im Flüsterton wurde miteinander gesprochen. Und dann, pünktlich um 24.00 Uhr, erklangen die bekannten Weisen von Weihnachtsliedern. Unter dem Schein von Taschenlampen brachte die kleine Gruppe um Valentin Benzkirch, den  Ockfenern und ihren Gästen ihre musikalischen Weihnachtsgrüße. Diejenigen, die mit Taschenlampen die Noten ausleuchteten, und einige Zaungäste, sangen so gut sie konnten die Weihnachtslieder mit. In diesem Jahr dauerten die Grüße nur 20 Min., denn Wind und Regen machten die Finger schnell klamm. Den Becher Glühwein und Sekt, im Anschluss an die Weihnachtsgrüße, hatte man sich redlich verdient.

Angefangen hat das Ganze vor 20 Jahren. Wie in jedem Jahr saßen die Familien Schmitt und Benzkirch zusammen um Weihnachten zu feiern. Während des Abends kam es dann zu einer 5,- DM Wette zwischen Josef Schmitt und Valentin Benzkirch. Josef Schmitt hielt Valentin Benzkirch, damals 16 Jahre, vor, er würde sich nicht trauen in der Weihnachtsnacht von Ockfener Bockstein aus Weihnachtslieder zu spielen. Die Wette, wie man heute hören kann, hat Valentin gewonnen.  Seit dieser Zeit erklingen an jedem Weihnachtsabend Weihnachtslieder über dem Dorf. Mal spielte man mit 4 oder 5 Musikern, aber hin und wieder auch mit 26. Heute stehen nicht nur alt gediente Musiker auf dem Ockfener Flur bei Valentin Benzkirch sondern auch die Jungen. So wurde aus einer 5,- DM Wette ein schöner Weihnachtsbrauch.


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