August 2005


Jugendzeltlager des Camping Club Ockfen 1974 e.V. in Beuren

Neuwahl der Beigeordneten im Gemeinderat gestaltet sich schwierig


Jugendzeltlager des Camping Club Ockfen 1974 e.V. in Beuren

Raimund Schuster 17.08.2005

Der Camping Club Ockfen 1974 e.V. veranstaltet seit 1979 alljährlich sein traditionelles Jugendzeltlager. In der ersten Ferienwoche starteten die Campingfreunde mit fast 70 Jungen und Mädchen im Alter von 7 – 15 Jahren und deren Betreuer nach Beuren bei Hermeskeil. Nachdem die anfangs stürmischen und unwetterartigen Tage überstanden waren, konnten die recht abwechslungsreichen Programmpunkte absolviert werden.

So verging die Ferienfreizeit wie im Fluge bei Spielen, wie Dorfrallye mit Bildersuch- und Fragespielen, Spiel ohne Grenzen, Nachtwanderung mit Einlagen, Fußball und vieles mehr. An einem etwas wärmeren Tag wurde mit einem Bus ein Schwimmbadbesuch in Hermeskeil eingeplant. Bei einer ausgiebigen Wanderung ging es zur Bescheider Mühle. Hier konnten die Kinder Damwild, Wildschweine, Ziegen und vor allen Dingen viele Forellen bewundern. An den Abenden wurde jeweils ein Lagerfeuer abgebrannt und bei Schwenkbraten und Grillwürstchen der Hunger gestillt.

Dass die Jugendzeltlager des CCO sehr beliebt sind, zeigt sich an der stattlichen Zahl von Teilnehmern und der relativ frühzeitigen Belegung der begehrten Plätze.

Die meisten Kitts die mitfuhren sind schon „alte Hasen“, denn sie sind nicht zum ersten und zum letzten Mal dabei, wie sie versicherten.

Während der Jugendfreizeit gab es jeden Tag frische Verpflegung aus der vereinseigenen Zeltküche, die von den fleißigen Betreuerfrauen aufgetischt wurde.

Das Ziel des alljährlichen Zeltlagers, das der Camping Club Ockfen 1974 e.V. alljährlich in der ersten Ferienwoche durchführt, ist das Zusammengehörigkeitsgefühl innerhalb einer größeren Gruppe zu stärken, Rücksichtnahme gegenüber anderen Kindern auszuüben und natürlich einen schönen Erlebnisurlaub zu verbringen.

Der CCO bedankt sich bei allen Kindern, sowie bei den Helfern und Betreuern, die wie jedes Jahr uneigennützig einen Teil Ihres Urlaubes opfern, um mit den Kitts ein paar schöne und erlebnisreiche Tage zu verbringen.

Ein besonderer Dank gilt auch den Gönnern des Vereins, dem Malerbetrieb Schwebach aus Irsch und dem Heizungsunternehmen Biering aus Saarburg.

Der Camping Club Ockfen würde sich freuen, wenn im nächsten Jahr wieder viele Kinder mitfahren würden.

Näheres über den Camping Club Ockfen 1974 e.V. kann man unter der neuen Internet-Adresse

http://www.camping-club-ockfen.de erfahren.

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Neuwahl der Beigeordneten im Gemeinderat gestaltet sich schwierig

Zu einer äußerst unangenehmen Sitzung kam der Gemeinderat Ockfen am 02-08-2005 im Jugend- und Bürgerhaus zusammen.

Nachdem der Erste Beigeordnete Gerd Benzmüller sowie der Zweite Beigeordnete Peter Gasthauer am 20. Juli ihre Ämter mit sofortiger Wirkung niedergelegt hatten, stand die Neuwahl der ehrenamtlich Tätigen an. Benzmüller und Gasthauer waren zurückgetreten, weil sie Ortsbürgermeister Leo Steinmetz vorwerfen, sein Amt seit seiner Übernahme mehrfach für private Interessen missbraucht zu haben. Ihre Mandate im Gemeinderat behalten sie jedoch weiterhin bei.

Der nervös und angespannt wirkende Ortsbürgermeister Leo Steinmetz eröffnete ohne ein Wort des Kommentars zu den gegen ihn gerichteten Vorwürfen die öffentliche Sitzung, leitete zur Neuwahl über und bat um Vorschläge für das Amt des Ersten Beigeordneten.

Nach einer kurzen Pause und nachdem Wolfgang Wohlers (SPD) erklärt hatte: "Die SPD-Fraktion stellt keinen Kandidaten zur Verfügung", schlug Isabelle Merten (fraktionslos) den ebenfalls fraktionslosen Josef Schmitt vor.

In zwei Wahl-Durchgängen konnte sich Josef Schmitt nicht durchsetzen. Da keine weiteren Vorschläge für die Wahl des Ersten Beigeordneten aus den Reihen der Ratsleute kamen, leitete Steinmetz zur Wahl des Zweiten Beigeordneten über. Valentin Benzkirch, fraktionslos, fragte, ob der Kandidat zwingend Mitglied des Gemeinderates sein muss. Nachdem Steinmetz dies verneinte, schlug Benzkirch den "Neu-Ockfener" Alois Etringer vor.

Er erhielt im ersten Durchgang bei zwei ungültigen Stimmen fünf Ja- und fünf Nein-Stimmen. Ein zweiter Durchgang brachte schließlich mit sieben Ja- und fünf Neinstimmen das endgültige Ergebnis. Etringer nahm die Wahl an und erhielt von Ortsbürgermeister Steinmetz die Ernennungsurkunde. "Ich hoffe auf gute Zusammenarbeit und wünsche Ihnen eine glückliche Hand", meinte Steinmetz.

In etwa acht Wochen soll der Rat wieder zusammenkommen. Dann wird die Wahl des Ersten Beigeordneten erneut anstehen.

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